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Ein Tag im Leben eines Autofahrers: Mit Continental zu Besuch in der Zukunft – auf der IAA 2013

Aug 12, 2013

  • Produktinnovationen entlang des Messemottos „A Day in a Driver‘s Life“
  • Die Machbarkeit automatisierten Fahrens bis 2025 als Messehighlight
  • Automobilzulieferer zeigt Systemkompetenz auf 1.100 Quadratmetern
  • „Karriere“ bei Continental als weiteres Schwerpunktthema der Publikumstage

Hannover/Frankfurt am Main, 12. August 2013. Unter dem Motto „A Day in a Driver‘s Life“ („Ein Tag im Leben eines Autofahrers“) nimmt Continental Autofahrer auf der 65. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main mit auf eine Reise und präsentiert einen „mobilen Tag der Zukunft“. Im neuen Markenauftritt zeigt der internationale Automobilzulieferer, Reifenhersteller und Industriepartner Innovationen aus den Bereichen Sicherheit, Umwelt und Information, angelehnt an die Tagesabläufe von Autofahrerinnen und -fahrer weltweit. Auf 1.100 Quadratmetern Fläche gibt das Unternehmen vom 12. bis 22. September 2013 in Halle 5.1, Stand A 08, somit Antworten auf die Bedürfnisse individueller Mobilität der Zukunft.

Hier können Sie sich die Pressemitteilung als Word-Dokument herunterladen.

Die Erfassung des gesamten Fahrzeugumfelds mittels Surround View, neue Lösungen für die abgestufte und kostengünstige Hybridisierung des Antriebsstrangs wie das Antriebssystem „48 Volt Eco Drive“, die neuste Generation Head-up-Displays, Oberflächenmaterialien mit hoher Kratzbeständigkeit (TEPEO 2 Protect) sowie das aktuelle Winterreifen-Sortiment sind nur einige der vorgestellten Neuheiten. Als besonderes Messehighlight präsentiert der Automobilzulieferer seine Systemkompetenz im Bereich automatisiertes Fahren. Das Unternehmen unterstreicht damit sein Markenversprechen „The Future in Motion“.

Mit Beginn der Publikumstage präsentiert sich Continental außerdem als potenzieller Arbeitgeber vor allem für Ingenieure, Naturwissenschaftler und Betriebswirte, die die individuelle und nachhaltige Mobilität der Zukunft mitgestalten wollen.

„Null Unfälle, deutlich weniger Kraftstoffverbrauch, stressfreies Fahren – all das sind keine Utopien mehr, sondern Ziele in Reichweite. Schon heute verfügen wir über einen Großteil der technisch notwendigen Beiträge dafür. Weitere zeichnen sich ab. Jetzt kommt es darauf an, die zahlreichen Einzellösungen besser miteinander zu vernetzen und mehr und mehr in Großserie zu bringen. Denn dann können sich weltweit immer mehr Millionen Menschen mit großem und kleinem Geldbeutel ihre künftigen, unterschiedlichen Bedürfnisse und Ansprüche an individuelle Mobilität auf nachhaltige Weise erfüllen“, sagte der Continental-Vorstandsvorsitzende Dr. Elmar Degenhart. „Im Auto kommt die Zukunft immer schneller. Dauerte es früher einmal zwölf Jahre von der Erfindung einer Technologie bis zu ihrer industriellen Nutzung, sind es heute nur noch drei und weniger. Daher können wir im Rahmen unseres diesjährigen IAA-Auftritts schon heute recht genau vorhersagen, wie der Tag eines Autofahrers bis in das Jahr 2025 aussehen wird. Ich bin überzeugt davon: Auf diese Zukunft können sich alle freuen“, fügte Degenhart hinzu.

Surround View

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Surround View: Continental hat das gesamte Fahrzeugumfeld im Blick

Ein nächster Schritt in Richtung unfallfreies Fahren ist die 360-Grad-Umfelderkennung, bei der nicht nur der Bereich vor oder hinter dem Fahrzeug, sondern das gesamte Fahrzeugumfeld erfasst wird. Continental stellt deshalb auf der IAA ein Surround-View-System vor. Dieses besteht typischerweise aus vier Kameras und wird nicht nur in der Lage sein, Objekte und Fußgänger zu erkennen, sondern den Fahrer ebenfalls zu warnen oder das Fahrzeug abzubremsen, sollte die Situation kritisch werden. Eine elektronische Steuereinheit setzt die einzelnen Bilder der Kameras zu einem Gesamtbild zusammen, so dass der Fahrer – beispielsweise auf einem Display im Cockpit – sein gesamtes Fahrzeugumfeld dort wie aus der Vogelperspektive sieht. Auch die Erfassung von kreuzendem Verkehr vor und hinter dem Fahrzeug, das Spurhalten, das Erkennen von Objekten im toten Winkel sowie autonomes Parken können damit umgesetzt werden. Die Entwicklung von intelligenten Surround-View-Systemen für Pkw ist gleichzeitig ein wichtiger Baustein für das automatisierte Fahren.

Continental realisiert Mild Hybrid Funktionen mit „48 Volt Eco Drive“

Continental präsentiert auf der IAA auch einen Ausblick auf Lösungen, die unter dem Leitbegriff „Clean Power“ zukünftige Fahrzeuge effizient, umweltfreundlich und leistungsfähig machen sollen. Die Elektrifizierung des Antriebsstrangs wird dabei eine wichtige Hauptrolle spielen. Voraussetzung sind hier allerdings attraktive Preise und endkundengerechte Lösungen.

Elektrifizierung nach Maß

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Continental setzt deshalb einen großen Schwerpunkt auf das neue Antriebssystem „48 Volt Eco Drive“. Es ergänzt das traditionelle 12 Volt Bordnetz durch eine 48 Volt Spannungslage mitsamt den zugehörigen elektrischen Komponenten.

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Diese Elektrifizierung des Antriebsstrangs schließt die Lücke zwischen den heutigen 12 Volt-Start-Stopp-Systemen als kleinste Form der Hybridisierung und den aufwändigeren Hochvolt-Hybriden. Bei geringem Integrationsaufwand erschließt der „48 Volt Eco Drive“ somit bereits vieles an Funktionen und Verbrauchsvorteilen, die bisher dem Mild Hybrid mit seiner höheren elektrischen Spannung vorbehalten waren. Um die Vorteile zu verdeutlichen, hat Continental den „48 Volt Eco Drive“ in ein Fahrzeug integriert, das in der letzten Ausbaustufe eine Kraftstoffersparnis von rund 13 Prozent im NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) erzielt. Das Konzept stößt in der Branche auf breite Aufmerksamkeit. Erste Kundenaufträge signalisieren einen Produktionsbeginn in 2016.

Systemüberblick des 48 Volt Eco Drive

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Die Evolution des Head-up-Displays (HUD)

Im Bereich Informationsmanagement zeigt Continental auf der IAA ein Head-up-Display der nächsten Generation. Das Head-up-Display gehört zu den Anzeigen, die wegen der Informationsflut im Auto an Bedeutung gewinnen. Beim heute erreichten Stand mit einer Anzeige von sechs Grad Breite und zwei Grad Höhe dient das HUD vor allem als Anzeigeeinheit für fahrzeug- und verkehrsbezogene Inhalte. Gezeigt werden überwiegend Ziffern, einfache Grafiken und Text. Doch die Anforderungen an künftige HUD-Generationen an Bildweite und Darstellungsqualität steigen. Dazu hat Continental in das HUD eine Bilderzeugungseinheit auf Basis der Digital-Micromirror-Device-Technologie (DMD) integriert. Im Vergleich zur heute genutzten TFT-Technik erlaubt diese Technologie höhere Vergrößerungen und somit weitere Projektionsweiten bei gleichzeitig größeren Bildern.

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So können Navigationspfeile oder eine Kreuzungsgeometrie in satten Farben und ausreichender Größe dargestellt werden, gleichzeitig schafft das HUD mit DMD-Technologie die Voraussetzung für kommende Instrumente mit Augmented Reality („Erweiterte Realität“). Virtuelle Bildinhalte aus Navigation und Fahrerassistenzsystemen verschmelzen dabei mit dem realen Sichtfeld des Fahrers. Als wichtig erachtete Informationen sollen zukünftig direkt an der Stelle hervorgehoben werden, an der sie auch passieren.

Kratzfeste Oberflächen, schmalere Zahnriemen

TEPEO 2® Protect, Foto: Opel AG

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Im Bereich technischer Elastomerprodukte und Kunststofftechnologie präsentiert Continental zwei Highlights. Zum einen die neuen Oberflächenmaterialien TEPEO Protect und TEPEO 2 Protect, die sich durch eine hohe Kratzbeständigkeit auszeichnen und sich überall da anwenden lassen, wo typischerweise Kratzer das Bild stören könnten: auf der Instrumententafel, der Mittelkonsole, am Ablagefach oder an Tür- und Innenraumverkleidungen.

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Zum anderen zeigt der Zulieferer einen neuartigen Zahnriemen in Öl. Er kann schmaler gebaut werden, als die trockenlaufende Variante und er ist nochmals leiser, denn das Öl reduziert nicht nur Reibung, es dämpft auch. Das ist wichtig, denn gerade die immer stärker gefragten Downsizing-Motoren laufen vom Prinzip her unruhiger.