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Continental zeigt Smartphone-Integration für alle Fahrzeugklassen

Sep 29, 2014

  • Automobilzulieferer präsentiert erstmalig ein multifunktionales Terminal für die leichte und dabei sichere Smartphone-Integration im Auto.
  • Kompaktes Modul vereint kabelloses Laden, drahtlose Antennenkopplung für bessere Empfangsqualität und Nahfeldkommunikation (NFC) für vielseitige Anwendungen

Kompaktes Modul von Continental vereint kabelloses Laden, drahtlose Antennenkopplung für bessere Empfangsqualität und Nahfeld-kommunikation (NFC) für vielseitige Anwendungen  
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Regensburg, 29. September 2014. Smartphones sind heute in fast jeder Lebenslage dabei. Wer sich einmal an die vielfältigen Kommunikations- und Komfortfunktionen der cleveren Mobiltelefone gewöhnt hat, will sie nicht mehr missen. Das gilt selbstverständlich auch im Auto. Daher ist – trotz vielfältiger Verbote – tagtäglich auch die Smartphone-Bedienung beim Autofahren zu beobachten. Dabei gebietet es jedoch die Sicherheit, dass der Fahrer zum Anrufen, Lesen von Kurznachrichten, Internetsuchen oder Updates im sozialen Netz die Bedienelemente des Fahrzeug-Bordsystems nutzt. Der internationale Automobilzulieferer Continental hat auf das Kommunikationsbedürfnis der Autofahrer reagiert. Er bietet Fahrzeugherstellern weltweit mit seinem multifunktionalen Smartphone-Terminal (MFST) die Basis, mit der Autofahrer die Funktionen ihres Smartphones im Fahrzeug komfortabel und gleichzeitig sicher bedienen können.

Die Funktion des neuen Terminals erläutert Andreas Wolf, Leiter des Geschäftsbereichs Body & Security: „Mit dem multifunktionalen Smartphone-Terminal ist die Zeit des Handy-Kabelgewirrs beendet. Der Autofahrer legt das Smartphone ganz einfach in eine Ablagebox im Cockpit. Damit können dann bereits alle während der Fahrt relevanten Funktionen über die Bedienelemente im Auto verfügbar gemacht werden. Gleichzeitig wird das Handy kabellos geladen.“

Das multifunktionale Smartphone-Terminal vereint kabelloses Laden des Smartphone-Akkus, kabellose Antennen-Ankopplung und Nahfeldkommunikation (NFC, Near Field Communication). Eine wesentliche Innovation besteht darin, dass alle drei Funktionen ohne eine einzige Kabelverbindung zwischen Telefon und Fahrzeug realisiert sind. Dank des modularen Konzepts können Fahrzeughersteller entscheiden, welche Funktionen in ihren Modellen angeboten werden.

Kabelloses Laden

Bilddownload Das drahtlose Ladesystem von Continental entspricht den Anforderungen des „Qi“-Standards, wie sie vom „Wireless Power Consortium“ (WPC) spezifiziert wurden.

 Wer sein Smartphone intensiv nutzt, weiß wie schnell sich dessen Akku leert. Dem drahtlosen Aufladen des Mobiltelefon-Akkus im Auto kommt deshalb eine Schlüsselfunktion zu. Entsprechend ausgestattete Smartphones laden sich im Terminal platzsparend und ohne Kabelwirrwarr auf. Das drahtlose Ladesystem von Continental entspricht den Anforderungen des „Qi“-Standards, wie sie vom „Wireless Power Consortium“ (WPC) spezifiziert wurden. Dieser Standard bietet nach Einschätzung von Continental ideale Voraussetzungen für den Einsatz im Auto. So liefert er zum Beispiel ähnliche Ladeströme wie handelsübliche USB-Ladeverbindungen und erzielt auf diese Weise vergleichbare Ladezeiten wie kabelgebundene Ladesysteme.

Zahlreiche Smartphones wie etwa die Samsung-Modelle Galaxy S5, S4 und S3, das LG G2 oder die Nokia-Modelle Lumia 1020, 925, 820 und 720 lassen sich durch einfachen Austausch ihrer Rückschale gegen ein Qi-kompatibles Pendant fürs drahtlose Laden ausrüsten. Auch für die Apple-iPhone-Modelle 5S, 5, 4S und 4 sind Qi-kompatible Schutzhüllen erhältlich. Einige Modelle wie Nokia Lumia 1520, 930 und 920, Google Nexus 5 und 4 sowie LG Optimus G Pro unterstützen den Qi-Standard schon ab Werk, ohne dass sie dafür eine spezielle Rückschale benötigen.

Dabei steckt hinter der vermeintlich einfachen Aufladung per Induktion eine sehr ausgeklügelte Technik: Wichtig beim kabellosen Laden ist das von Continental realisierte zuverlässige Wärme-Management. Es stellt sicher, dass weder das Smartphone noch die Bauteile im Auto die festgelegten Maximaltemperaturen beim Aufladen übersteigen. Eine intelligente Fremdobjekterkennung gewährleistet außerdem, dass die induktive Ladefunktion sofort gestoppt wird, wenn versehentlich Schlüssel, Münzen oder Kaugummis mit Metallfolien-Verpackung im Smartphone-Terminal abgelegt werden. Zudem hält die clevere Handy-Ablage auch alle von den Fahrzeugherstellern festgelegten Grenzwerte zur elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) ein.

Neben dem jetzt schon von Continental unterstützten Qi-Standard gibt es am Markt weitere drahtlose Ladeverfahren wie PMA (Power Matter Alliance) oder A4WP (Alliance for Wireless Power). An einer Unterstützung dieser Standards wird bei Continental bereits gearbeitet.

Drahtlose Antennen-Ankopplung

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Das Smartphone-Terminal von Continental setzt auch für die Ankopplung an eine externe Mobilfunkantenne des Fahrzeugs auf drahtlose Technik  Zusätzlich zur Stromversorgung ist für die Nutzung eines Smartphones im Auto auch eine möglichst gute Anbindung ans jeweils genutzte Mobilfunknetz entscheidend. Die beste Lösung hierfür ist die Kopplung des Smartphones an eine außen am Fahrzeug montierte Mobilfunkantenne. Sie bietet dem Telefon gerade bei schwacher Netzabdeckung eine viel bessere Signalqualität beim Empfangen und Senden. Damit reduziert eine externe Antenne nicht nur die elektromagnetische Belastung der Fahrzeuginsassen, sondern schont auch den Smartphone-Akku: Denn ein Mobiltelefon reagiert auf schlechten Empfang durch Erhöhung seiner Sendeleistung, wodurch es erheblich mehr Strom verbraucht.

Das Smartphone-Terminal von Continental setzt auch für die Ankopplung an eine externe Mobilfunkantenne des Fahrzeugs auf drahtlose Technik. Dazu ist das multifunktionale Smartphone-Terminal mit einer sogenannten passiven Antennenkopplung ausgestattet, die vom renommierten Antennenspezialisten Kathrein Automotive entwickelt wurde. Um die Qualität der Netzanbindung auf ein maximal hohes Niveau zu heben, wird das System üblicherweise zusätzlich mit einem Kompensator von Kathrein Automotive ausgestattet. Der Kompensator gleicht die Verluste der passiven Antennenkopplung und Verluste in der Leitung zur externen Mobilfunkantenne (Dachantenne) aus. Der Smartphone-Nutzer hinter dem Lenkrad profitiert davon durch stabilere Downloads, zuverlässigeres Streaming und bessere Sprachqualität bei Telefonaten. Gleichzeitig wird unnötige elektromagnetische Belastung vermieden.

Near Field Communications (NFC)                               

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Das Continental-Terminal bindet das Smartphone außerdem über NFC (Near Field Communications) an die Fahrzeugarchitektur an. Das Continental-Terminal bindet das Smartphone außerdem über NFC (Near Field Communications) an die Fahrzeugarchitektur an. NFC ist ein vergleichsweise junger Funkstandard in Smartphones. Mit NFC lassen sich Smartphones zum Autorisieren von Kopplungsprozessen oder als digitale Fahrzeugschlüssel nutzen. Das multifunktionale Smartphone-Terminal von Continental vereinfacht über NFC die Anbindung des Smartphones an die fahrzeugeigenen Systeme. Denkbar wäre zum Beispiel die Aktivierung persönlicher Voreinstellungen im Fahrzeug über das Smartphone – von den Lieblings-Radiostationen über die bevorzugten Parameter der Klimaanlage bis zur persönlichen Programmierung von Sitzpositionen und Spiegeleinstellungen. So bietet das Continental-Terminal große Funktionsfreiheiten für den Hersteller und erleichtert die sichere Smartphone-Nutzung im Auto für den Fahrer enorm.