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Intermot-Highlight: Head-up Display Studie für Motorräder

Oct 1, 2014

  • Simulator macht Head-up Display-Technologie im Zweirad für jeden erfahrbar
  • Technologiestudie projiziert Fahrzeug- und Umgebungsinformationen direkt ins Sichtfeld des Motorradfahrers
  • Head-up Displays minimieren Fahrerablenkung und maximieren Komfort und Sicherheit

Villingen-Schwenningen, 01. Oktober 2014. Continental bringt seine über 100-jährige Instrumentierungserfahrung auch im Motorradcockpit ein und bietet sowohl kostenbewusste Lösungen für erschwingliche Modelle als auch maßgeschneiderte Motorradlösungen für High-End-Märkte. Zuletzt setzte Continental mit multifunktionalen und maximal robusten TFT-Displays einen technologischen Meilenstein in der Welt der Zweiräder. Mit einer Studie zu Head-up Displays für Motorräder, die Continental gemeinsam mit dem Helmhersteller Skully Systems umgesetzt hat, präsentiert das Unternehmen auf der Intermot (1. bis 5. Oktober) die logische Weiterführung seiner Spitzentechnologie in einem Simulator.

Quelle: Skully Systems  
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Head-up Displays im Auto vermindern die Fahrerablenkung und sorgen damit für ein maßgebliches Plus an Sicherheit und Komfort. Diese Möglichkeiten überträgt die innovative Studie von der Windschutzscheibe auf den Motorradhelm und hebt den Trend der Wearable Devices damit auf eine neue Ebene. Im Sichtfeld des Fahrers erscheinen Informationen zu Geschwindigkeit, Navigation, Warnmeldungen oder motorradspezifische Features wie der Neigungswinkel. Das Head-up Display übernimmt im Simulator auch den Schulterblick und zeigt dem Fahrer über eine rückwärtsgerichtete Kamera an, was im toten Winkel passiert. Der Blick kann permanent konzentriert auf der virtuellen Straße verbleiben, wodurch kritische Situationen schneller erfasst werden können.

Wie maßgeblich ein Head-up Display das Fahrerlebnis auf dem Zweirad beeinflusst und welche neuen Möglichkeiten sich dem Fahrer unter realen Bedingungen bieten, das demonstriert der Simulator mit einer zweiminütigen Motorradfahrt auf der Intermot.

Der Helm ist in dieser Produktstudie via Bluetooth 4.0 an eine elektronische Steuereinheit angebunden, die die Fahrzeugdaten analysiert und verarbeitet. Diese bezieht Informationen aus der unmittelbaren Umgebung und aus verschiedenen digitalen Quellen, ist aber ebenfalls eng mit der Sensorik und Fahrzeugelektronik verknüpft. Somit ist das System beispielsweise in der Lage, die Geschwindigkeit nicht nur über das GPS-Signal zu erfassen. Es korrespondiert mit der Geschwindigkeitserfassung des Motorrades und garantiert somit, dass derselbe Wert auf das Visier des Helms projiziert wird, der auch auf dem Tacho abzulesen ist. Alle Informationen, die im Sichtfeld des Fahrers auftauchen, werden innerhalb von Sekundenbruchteilen aktualisiert. Erhöht sich die Drehzahl des Motors, erhält die Kontrolleinheit die Anweisung, in einen höheren Gang zu wechseln. Dieser Befehl wird ohne Zeitverlust an den Helm weitergeleitet und erscheint im Sichtfeld des Fahrers, begleitet von einem Audiosignal. Nach dem gleichen Schema werden auch Informationen verarbeitet, die der Kontrolleinheit von außen zukommen. Geht zum Beispiel die Information über einen Unfall auf der Strecke ein, wird ebenfalls ein unmittelbarer Hinweis in das Sichtfeld des Fahrers projiziert. Diese Studie zeigt praxisnah und für jeden Messebesucher erlebbar, welches Potenzial die Head-up Display-Technologie im Motorrad-Bereich bieten könnte.