Formula Student Germany 2017
© Continental AG

Formula Student Germany - fahrerlos aber nicht kopflos

Continental und der studentische Konstruktionswettbewerb Formula Student Germany: Diese Verbindung ist seit mittlerweile neun Jahren eine absolute Erfolgsgeschichte. Auch in diesem Jahr hat das Unternehmen wieder zahlreiche Teams mit Komponenten und Know-How unterstützt. Neben den traditionellen Wettbewerben mit Verbrenner- und Elektromotoren war die Veranstaltung in diesem Jahr um eine Attraktion reicher: Mit der ersten Auflage der Formula Student Driverless stellte sich die traditionelle Rennserie auf die aktuellen Entwicklungen der Automobilindustrie ein. 

Formula Student Driverless: Herausforderung und Chance

Was einfach klingt ist dabei alles andere als banal: Die Teams mussten einen Rennwagen entwickeln, der gänzlich ohne Fahrer über den Hockenheimring fährt. „Für die Teams war das sicher eine große Herausforderung, für die sie auf die verschiedenen Stärken und Fähigkeiten der einzelnen Teammitglieder zurückgreifen mussten. Gerade diese interdisziplinäre Zusammenarbeit beeindruckt mich jedes Jahr aufs Neue“, so Barbara Texter, Head of Employer Branding Germany.

Das Engagement der Studierenden sieht Texter als hervorragendes Investment für die berufliche Zukunft. Für sehr viele Teilnehmer entpuppt sich die Zeit bei der Formula Student als Karrierebooster: „Wir suchen junge Menschen, die mit technischem Know-How und wichtigen Soft-Skills punkten können. All das lernen die jungen Menschen bei der Formula Student“, so Texter weiter.

Dass die Lernkurve steil ist, zeigen die sichtbaren Fortschritte der Teams im Rahmen der neuen Driverless-Rennen – auch wenn man sieht, dass aller Anfang schwer ist. „Gerade im ersten Jahr spielen die Ergebnisse eine untergeordnete Rolle. Die Studierenden müssen neu denken, anders arbeiten und viele neue Informationen verarbeiten. Die Zeit geben wir Ihnen gerne. Schließlich profitieren wir später von den gesammelten Erfahrungen“, so Frank Steinmeier, Head of Cross Divisional Systems & Technology.

Von Continental gesponserte Teams auf Erfolgskurs

Für die Teammitglieder der traditionellen Rennen mit Elektro-  und Verbrennungsmotor ist hingegen dabei sein definitiv nicht alles. Die von Continental unterstützten Teams haben sehr hart für eine möglichst gute Platzierung im Wettbewerb gearbeitet. Durchaus mit Erfolg:  Das Team der Uni Stuttgart räumte bei den klassischen Verbrennungsmotoren den dritten Platz ab, gefolgt von den Teams der TU Berlin und der OTH Regensburg - beide ebenfalls durch Continental unterstützt. Im Wettbewerb mit Elektromotoren freute sich das Team Running Snail der Hochschule Amberg-Weiden über Platz drei. Alle Ergebnisse sind auf der Seite der Formula Student Germany zu finden.

Insgesamt starteten 115 studentische Teams aus aller Welt beim jährlichen Event auf dem Hockenheimring. 65 Teams in der Kategorie mit Verbrennungs-, 35 Teams im Wettbewerb mit Elektromotoren. Beim neuen Wettbewerb Formula Student Driverless waren insgesamt 15 Teams am Start, von denen sich fünf für das Hauptrennen qualifizieren konnten.

Schwerpunkt Automatisiertes Fahren

Continental arbeitet bereits seit vielen Jahren an Lösungen für die fahrerlose Mobilität und glaubt daran, dass die Vision des vollautomatisierten Fahrens bis 2025 Realität werden kann. Auf dem Portal 2025AD unterstützt das Unternehmen den Austausch von Experten aus verschiedenen Unternehmen und Bereichen.