Continental unterzeichnet Charta der Gleichstellung
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Continental unterzeichnet Charta der Gleichstellung

  • Vielfalt für die Zukunftsfähigkeit des Technologieunternehmens von zentraler Bedeutung
  • „Gender Balance“ und Internationalität stehen bei Continental im Mittelpunkt
  • Gleichstellung und Chancengleichheit sind wichtige Handlungsfelder

Hannover, 20. September 2016. Mit der Unterzeichnung der „Charta der Gleichstellung“ hat sich das Technologieunternehmen Continental am 20. September 2016 erneut öffentlich zu Vielfalt, Fairness und Respekt im Umgang mit Mitarbeitern bekannt. Die Ziele der Charta decken sich mit den von Continental seit Jahren bearbeiteten, zentralen Handlungsfeldern. Einige davon sind in der Tarifbindung festgeschrieben. Dazu zählen Entgeltgleichheit, existenzsichernde Arbeitsplätze und gleiche berufliche Entwicklungschancen für Frauen und Männer sowie Arbeitszeiten, die sich an Lebensphasen orientieren. Continental bietet durch unterschiedliche Arbeitsformen zusätzliche Möglichkeiten der Arbeitsgestaltung, wie zum Beispiel durch das Einrichten von mobilem Arbeiten, Home Office oder Langzeitkonten. Diese Modelle baut Continental weiter aus.

"Vielfalt und Chancengleichheit sind für uns geschäfts- und erfolgsnotwendig. Denn wir bewegen uns in einem Marktumfeld, das zunehmend volatiler und komplexer wird. Unsere Innovationskraft und dauerhafte Wettbewerbsfähigkeit hängen davon ab, wie schnell wir auf diese Herausforderung reagieren. Dafür brauchen wir neue, kreative Ideen unserer vielfältigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln, Erfahrungen und kulturellen Prägungen“, erklärte Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart. „Chancengleichheit und Gleichberechtigung sind Teil unserer DNA und Ausdruck unserer Unternehmenswerte. Die Gleichstellung von Mann und Frau sowie die Internationalität des Führungsteams stehen bei uns aktuell im Mittelpunkt. Ziel ist es, bis Ende 2020 einen Anteil von 16 Prozent weiblicher Führungskräfte zu erreichen – wir stehen bei mehr als 11 Prozent. In den Märkten wollen wir zudem ein ausgewogenes Verhältnis an heimischen und internationalen Führungskräften herstellen, um Markterfordernisse und globales Verständnis zu stärken. Deutschland ist ein gutes Beispiel: 117 Nationen arbeiten hier bei Continental.“

„Auch für die IG BCE sind Chancen- und Entgeltgleichheit sowie die Arbeitszeitgestaltung enorm wichtige Themen. Daher legen wir in unserer Tarifpolitik seit Jahren einen Schwerpunkt auf die Arbeitszeitflexibilisierung. Mit unserem Tarifvertrag Lebensarbeitszeit und Demografie haben wir die Möglichkeit geschaffen, Arbeitszeitmodelle zu gestalten, die den Beschäftigen individuelle Freiräume und Entlastung einräumen. Zudem sehen wir Tarifverträge als einen Garanten dafür an, Entgeltgleich zwischen Frau und Mann zu gewährleisten“, erklärte Peter Hausmann, geschäftsführender Vorstand Tarifpolitik und Finanzen der IG BCE.

„Ich begrüße die Unterzeichnung der ‚Charta der Gleichstellung‘ mit der Continental sich zu Vielfalt, Fairness und Respekt im Umgang mit den Mitarbeitern bekennt. Insbesondere die gleichen beruflichen Entwicklungschancen für Männer und Frauen unabhängig von der Nationalität sind aus Sicht des Konzernbetriebsrates für Continental als Technologieunternehmen von hoher Bedeutung – es wird unsere Innovationskraft stärken. Wir unterstützen den Vorstand bei der Umsetzung der Zielsetzung bis Ende 2020 einen Anteil von 16 Prozent weiblicher Führungskräfte zu erreichen“, sagte Continental-Konzernbetriebsratsvorsitzender Frank Michael Hell.

Mit der Charta der Gleichstellung setzt sich die IG BCE für gleiches Entgelt bei Frauen und Männer ebenso wie für gleiche berufliche Entwicklungschancen ein. Weitere Aspekte sind neben einer Existenz sichernden Arbeit auch lebensphasenorientierte Arbeitszeiten. Mit der Charta setzt sich die IG BCE zudem mit den Partnerinnen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden für mehr Frauen in Führungspositionen ein und unterstützt die Bildung von Netzwerken für Frauen.