IAA 2015 Null Unfälle
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Continental auf der IAA 2015

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Auf der IAA 2015 zeigte Continental, wie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die von ihnen entwickelten Produkte und Dienstleistungen dafür sorgen, dass die Mobilität der Zukunft sicherer, effizienter und intelligenter wird.

Highlights waren Themen aus der Entwicklung hin zum Automatisierten Fahren, der Elektrifizierung des Antriebsstranges und der intelligenten Vernetzung von Fahrer, Fahrzeug und Umwelt.

Pressekonferenz mit dem Continental-Vorstandsvorsitzenden Dr. Elmar Degenhart

Dr. Elmar Degenhart stellte auf der Pressekonferenz am 15. September 2015 in den Fokus, welchen Nutzen Autofahrer und die Gesellschaft aus den sich entwickelnden Technologien gewinnen können. Dabei ging es vor allem um die Aspekte:

  • Bausteine und Vorteile des assistierten und automatisierten Fahrens
  • Hybridtechnologie für alle Fahrzeugklassen
  • Leichte Materialien für effizientere Fahrzeuge
  • Fortschritte in der Fahrzeugvernetzung
  • Eine neue Generation Sommerreifen von Continental
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Hier haben wir einige Zitate aus der Rede für Sie zusammengefasst:

Ziele

„Drei maßgebliche Ziele steuern wir konsequent an: Null Unfälle, Vernetzte und intelligente Fahrzeuge mit entsprechend mehr Komfort und saubere Luft.“

„Unsere drei Arbeitsschwerpunkte sind:

  1. Die Wegbereitung vom assistierten zum automatisierten Fahren.
  2. Die technische Umsetzung der weitgehend vollständigen, intelligenten Vernetzung von Fahrzeugen, Fahrzeugnutzern und der Verkehrsinfrastruktur.
  3. Die Steigerung der Effizienz von Antrieben und die Entwicklung der Elektromobilität.“


Assistiertes und Automatisiertes Fahren

„Null Unfälle im Straßenverkehr – das ist keine Utopie mehr.“

„Der Schlüssel für Null Unfälle im Straßenverkehr ist das assistierte Fahren.“

„Wir bauen mit Systemen der Umfeld-Erkennung letztlich den Chauffeursknopf für das Automatisierte Fahren ins Auto. Er eröffnet mit Elektronik und Software zusätzliche Freiräume. Diese Freiräume kann man nutzen, muss es aber nicht zwingend tun.“

„Die Akzeptanz des Automatisierten Fahrens steigt mit zunehmender Vertrautheit mit den Fahrer-Assistenzsystemen.“

Wir rufen jetzt die Gesetzgeber auf den Plan. Jetzt wird es für sie Zeit, die juristischen Weichen für die Nutzung des Automatisierten Fahrens zu stellen.“

„Für das Hochautomatisierte Fahren – wie zum Beispiel auf Autobahnen als wichtigen Teilschritt – muss es sehr bald einen gesetzlichen Rahmen geben. Dieser Rahmen muss einem Fahrer erlauben, die Fahrsituation nicht mehr durchgehend zu überwachen. Solche Fahrsituationen erwarten wir ab 2020 in der Praxis.“

„Vollautomatisiertes Fahren erwarten wir ab 2025 zuerst in speziellen Fahrsituationen auf Autobahnen. Vollautomatisiert heißt: Der Fahrer wird dann von Auffahrt bis Ausfahrt weitgehend anderen Tätigkeiten nachgehen können.“

„Für das Vollautomatisiertes Fahren gehen unsere Ingenieure sechs wesentliche Herausforderungen an: Sensorik, Schwarm-Vernetzung, Mensch-Maschinen-Dialog, Systemarchitektur, Ausfallsicherheit und die Akzeptanz des Automatisierten Fahrens.“

Komplettsystem vom intelligenten Reifen bis zum elektronischen Horizont

„Wir zeigen auf der IAA als Weltpremiere unseren neuen Continental SportContact 6 Er bietet maximalen Grip bei Geschwindigkeiten bis 350 Stundenkilometern. Ein High-Tech-Reifen – ebenso innovativ und wertvoll wie neue Spitzenelektronik. Denn nur solche Reifen bringen die Antriebskraft des Autos intelligent auf die Straße und sorgen für den sichersten Bodenkontakt.“

„In Zukunft werden wir in die Reifen Sensoren einbauen, mit denen das Fahrzeug die Beschaffenheit der Fahrbahn unmittelbar ertasten kann. So werden die Reifen zu einem wichtigen Teil unseres Sensornetzwerkes im Auto. Wir ergänzen auf diese Weise unser lernendes Komplettsystem für das vorausschauende Fahren.“

Mit dem elektronischen Horizont erweitern wir die 300-Meter-Reichweite der Sensoren. Dank ihm kann ein Fahrzeug erfassen, was hinter der nächsten Kurve lauert.“

„Software ist das neue Rad der Industrie. Nichts dreht sich mehr ohne sie.“

„Mit Fahrerassistenzsystemen und anderen digitalisierten Technologien wie Elektronik, Sensorik und Software erzielen wir heute etwa 60 Prozent unseres Automotive-Umsatzes. Das waren im vergangenen Jahr über 12 Milliarden Euro. Wir rechnen hier in den kommenden fünf Jahren mit einem Zuwachs, der über dem durchschnittlichen Wachstum des Automotive-Geschäfts liegt.“

Beiträge für weniger Kraftstoffverbrauch und Emissionen sowie sauberer Luft

„Unsere Turbolader senken die CO2-Emissionen von neuen Fahrzeugen um bis zu sieben Prozent – in Kombination mit der Benzindirekteinspritzung bis zu 13 Prozent.“

„Turbolader-Schlauchleitungen oder Getriebequerträger werden durch den Einsatz von Hochleistungs-Kunststoffen immer leichter.“

„Unsere LKW-Reifen der neuesten Generation sparen rund 4,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer – dank eines verbesserten Rollwiderstands.“

„Allein mit Hilfe unseres statischen elektronischen Horizonts in Lastkraftwagen konnten wir seit 2012 den Nutzern helfen, jährlich pro LKW über 1.500 Liter Diesel einzusparen.“

„Unsere Industrie spürt den steigenden Druck von immer strenger werdenden, äußerst anspruchsvollen Abgasvorschriften. Daher ist unser milder Hybrid mit 48 Volt-Bordnetz so wichtig. Er hat das Zeug zum „Volks-Hybrid“, weil er relativ kostengünstig ist und in allen Fahrzeugklassen eingesetzt werden kann. Wir starten 2016 mit der Serienproduktion. Nicht nur in Europa, auch in Asien und USA.“

„Ein rein elektrischer Antrieb wäre ein großer Schritt in Richtung weniger, direkt vom Fahrzeug erzeugter Emissionen. Aber wegen der begrenzten Leistung heutiger Batterietechnik werden sie für die nächsten Jahre noch ein Nischenprodukt bleiben. Wir glauben: Der Durchbruch wird hier erst mit einer der nächsten Zell-Generationen gelingen.“

„Die Zukunft startet früher mit Continental“

Kontakt

Enno Pigge

Enno Pigge Pressesprecher, Innovation & Technologie Telefon: +49 511 938-1622 E-Mail: