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Driver Focus – Konzeptfahrzeug von Continental mit „CAR HMI Concepts & System Award 2015“ in der Kategorie „Innovativste HMI-Funktion“ ausgezeichnet.

© Continental AG

Fahrerablenkung minimieren: Driver Focus Fahrzeug von Continental erhält „CAR HMI Award 2015“

  • Driver Focus – Konzeptfahrzeug von Continental mit „CAR HMI Concepts & System Award 2015“ in der Kategorie „Innovativste HMI-Funktion“ ausgezeichnet.
  • Auf dem Weg zu unfallfreiem Fahren: Driver Focus Vehicle reduziert Fahrerablenkung und vermeidet Auffahrunfälle
  • Das ausgezeichnete System fokussiert die Aufmerksamkeit des Fahrers auf das Verkehrsgeschehen mit einer Kombination aus Assistenzsystemen, Innenraumkamera und innovativem Anzeigekonzept.


Babenhausen/Berlin, 23. Juli 2015. Die Fachjury der Networking- und Strategie-Gruppe we.CONECT hat das Driver Focus Konzeptfahrzeug von Continental mit dem renommierten „CAR HMI Concepts & System Award 2015“ in der Kategorie „Innovativste HMI-Funktion“ (Most Innovative HMI Feature) ausgezeichnet. Das Driver Focus Konzeptfahrzeug erhöht die Fahrsicherheit in dem es Fahrerassistenzsysteme wie Spurhalteassistent, Abstandsregeltempomat und Kollisionswarner sowie eine im Innenraum montierte Infrarotkamera mit einem vielfältig einsetzbaren LED-Lichtband vernetzt. Die Innenraumkamera erkennt den Aufmerksamkeitszustand des Fahrers während das Lichtband den gesamten vom Fahrer einsehbaren Bereich des Fahrzeuginnenraums umspannt und den Fahrer situationsabhängig auf Gefahren aufmerksam macht. Dazu leitet es den Blick des Fahrers mit ans aktuelle Geschehen angepassten Lichtsignalen intuitiv in die Richtung einer potentiellen Gefahrenquelle.

„Etwa 90% der Straßenverkehrsunfälle sind auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen. Mit dem Driver Focus Fahrzeug haben wir erstmals ein Konzept entwickelt, das die Assistenzfunktionen dynamisch auf den Aufmerksamkeitszustand des Fahrers abstimmt. Wir können die Aufmerksamkeit des Fahrers gezielt lenken und Auffahrunfälle aktiv vermeiden“, sagt Ralf Lenninger, Leiter Strategie, Systementwicklung und Innovation, der Division Interior, Continental. „Mit dem Driver Focus Vehicle gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung unfallfreies Fahren. Wir freuen uns deshalb außerordentlich, dass die renommierte CAR HMI Concepts & Systems Conference dieses HMI-Sicherheitskonzept als innovativste Entwicklung im Bereich der Mensch-Maschine Schnittstellen im Automobilmarkt ausgezeichnet hat.“

Das Konzeptfahrzeug von Continental erkennt Fahrerablenkung und kann die Aufmerksamkeit des Fahrers auf eine gefährliche Situation richten. © Continental AG

Continental verfolgt mit dem Driver Focus Fahrzeug zudem einen völlig neuen Ansatz in der Gestaltung der Mensch-Maschine Schnittstelle - in dem es Informationen dynamisch und angepasst auf die Situation sowie den Aufmerksamkeitszustand des Fahrers aufbereitet. Dieses Prinzip ist ein wichtiger Bestandteil einer sogenannten ganzheitlichen Mensch-Maschine Schnittstelle, die systemübergreifend und dynamisch Fahrerzustand sowie die Umweltbedingungen in die Gestaltung der HMI einbezieht. So treten Autofahrer in einen ständigen Dialog mit ihrem Fahrzeug – auch ohne Worte – und bekommen die situativ relevanten Informationen zur richtigen Zeit und in der richtigen Art und Weise. Damit zeigt Continental auch einen wichtigen Baustein für die Gestaltung der Mensch-Maschine Schnittstelle bei hoch- und vollautomatisierten Fahrzeugen.

Der Jury gehörten namhafte Experten aus dem Bereich Automobilentwicklung und Human-Machine Interface Design an. Sie setzte sich aus folgenden Mitgliedern zusammen: Manfred Tscheligi, Direktor des Center for Advanced Studies and Research in Information and Communication Technologies & Society (ICT&S) an der Universität Salzburg. Niranjan Thiyagrajan, Senior Consultant Automotive & Transportation bei Frost & Sullivan, UK. Dr. Christian Müller, Leiter der Automotive Group am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) Kaiserslautern. Und Prof. Dr. Marc Hassenzahl, Leiter der „Experience Design"-Gruppe an der Folkwang Universität der Künste, Essen.

Anstatt den Siegern ein Preisgeld auszuzahlen, spendete der Veranstalter we.CONECT einen Betrag von 2000 Euro an die Nonprofit-Organisation „World Bicyle Relief“, die bereits mehr als 220.000 Fahrräder an Studenten, medizinisches Personal und Kleinunternehmer in Afrika, Südamerika und Südostasien verteilt hat. „Dieses Engagement begrüßen wir sehr – und es passt perfekt zu unserem Unternehmenswert Verbundenheit“, erklärt dazu Lenninger.

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Sebastian Fillenberg

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