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Getönte 3D Oberfläche in Glasanmutung mit traditionellen analogen Zeigern

© Continental AG

Design Preis: Rat für Formgebung prämiert Continental Hybrid Instrument Cluster als “Best of Best‘

  • Hybrid Instrument Cluster weist in die Zukunft des Kombiinstruments
  • Das Beste zweier Anzeige-Welten vereint: Analog und Digital
  • Design der Schnittstelle zwischen Fahrzeug und Fahrer gewinnt immer mehr an Bedeutung

Babenhausen, 24. August 2015. Als ‚Best of Best‘ im ‚Automotive Brand Contest 2015‘ zeichnete der Rat für Formgebung das Hybrid Instrument Cluster von Continental aus. Damit würdigte der Rat für Formgebung herausragende Leistungen des Continental Design-Teams in den Bereichen Produkt- und Kommunikationsdesign für die Automobilindustrie. Sie erhielten die Auszeichnung für ihre Arbeiten zur Zukunft des Kombiinstruments im Automobil. Verliehen wird der Preis im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt am 15. September 2015.

„Mit dem optisch dreidimensionalen Aufbau und der damit verbundenen virtuellen Kombination von digitaler und analoger Welt setzen die Continental-Designer nicht nur innovative ästhetische Maßstäbe, sondern geben ihren Kollegen des Cockpit-Designs auch ganz neue gestalterische Möglichkeiten an die Hand,“ begründet Jurymitglied Prof. Andrea Lipp die Prämierung des Continental Hybrid Clusters als „Best of Best“.

„In unserem Hybrid Instrument Cluster kombinieren wir eine dreidimensionale getönte Oberfläche in Glasanmutung mit traditionellen analogen Zeigern,“ erklärt der Diplom-Designer Jochen Möller, verantwortlich für das Produktdesign. „Das hochwertige sieben Zoll AMOLED Display integriert sich gemeinsam mit den analogen Zifferblättern harmonisch und ohne sichtbare Ränder in die „Black Panel“ Oberfläche des Kombi-Instrumentes,“ so Möller. Pixel von OLED-Anzeigen emittieren, anders als LCD/TFT-Displays, selbst Licht. Schwarz angesteuerte Pixel geben deshalb keinerlei Licht ab, sind also wirklich schwarz (‚Active Black Panel‘). Das führt zu höherem Kontrast und unsichtbaren Übergängen zwischen Display und angrenzender Fläche. Die Display-Inhalte scheinen im schwarzen Raum zu schweben. Die Zeiger sind hingegen bewusst klassisch analog gehalten, damit Wertigkeit und Dreidimensionalität ihren Charakter behalten.

Der Hybrid-Gedanke zieht sich konsequent durch die gesamte Gestaltung. So sorgt ein umlaufender LED-Lichtleiter, der in unterschiedlichsten Farben erstrahlen kann, für eine ausdrucksstarke Ambiente-Beleuchtung. Gleichzeitig kann das Lichtband dem Fahrer jedoch wichtige Zusatzinformationen liefern. Möller nennt ein Beispiel: „Überholt ein anderes Fahrzeug, lässt sich dies durch partielles Aufleuchten oder Farbänderungen des LED-Bandes dem Fahrer signalisieren, ohne dass er zur Seite schauen muss.“ Über das integrierte Display können beliebige Informationen eingeblendet werden – vom Infotainment über die Navigation bis zu Warnhinweisen.  Die wertvolle Displayfläche wird in diesem Design nicht von den Tuben beschnitten. Zeiger, Skalen und Display sind so aufeinander abgestimmt, dass sich die zur Verfügung stehende Anzeigefläche situationsbedingt anpassen und optimal nutzen lässt: Die analogen Zeiger interagieren mit dem Display indem bei Bedarf die gedruckten Tubenskalen nahtlos digital fortgeführt werden.

Mit dem Automotive Brand Contest prämiert der Rat für Formgebung herausragendes Produkt- und Kommunikationsdesign und lenkt den Blick auf die elementare Bedeutung von Marke und Markendesign in der Automobilbranche. Dabei liegt der Fokus auf der ganzheitlichen und konsistenten Inszenierung der Marke über alle Medien und Produkte hinweg. Der Wettbewerb gilt als der einzige neutrale, internationale Designwettbewerb für Automobilmarken. Er hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der weltweit wichtigsten Branchenwettbewerbe entwickelt. Der Automotive Brand Contest bildet für Unternehmen der Automobilbranche und deren Partner in der Zulieferindustrie, im Design und in der Markenkommunikation eine Plattform, um sich mit ihren Leistungen international zu vergleichen und zu positionieren.

Hybrid Instrument Cluster im Überblick

  • Nahtlose 3D-Black Panel-Oberfläche (getönt, tiefgezogen mit homogener Lichttransmission)
  • Active Black-Panel-Effekt durch AMOLED-Eigenschaften, der ein identisches Erscheinungsbild der Zifferblätter und des Displays ermöglichen
  • Nahtloser Übergang zwischen analogem und digitalem Bereich
  • Innovativer Ebenen-Effekt des Anzeigebildes in der dreidimensionalen Oberfläche
  • Dynamische Zeigerinteraktion mit dem Display
  • Optimale Ausnutzung der Displayfläche

Kontakt

Sebastian Fillenberg

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