CLEPA

Bei den Innovation Awards des Europäischen Verbands der Automobilzulieferer (CLEPA) wurden drei innovative Produkte von Continental in Brüssel ausgezeichnet: Das integrierte Bremssystem MK C1, Road Database und das Holistic Connectivity Fahrzeug.

© Continental AG

Drei innovative Produkte von Continental mit dem CLEPA Innovation Award ausgezeichnet

  • Das Bremssystem MK C1, Road Database und das Holistic Connectivity Fahrzeug gewinnen Innovation Awards des Europäischen Verbands der Automobilzulieferer (CLEPA) in Brüssel​​​​​​​

Brüssel / Frankfurt am Main, 21. März 2016. Es ist wieder soweit: die Gewinner der jährlich vergebenen Innovation Awards des Europäischen Verbands der Automobilzulieferer (CLEPA) stehen fest. Drei innovative Produkte des internationalen Technologie-Unternehmens Continental wurden bei der Verleihung der CLEPA Innovation Awards in Brüssel ausgezeichnet. Das integrierte Bremssystem MK C1 wurde mit dem 2. Platz in der Kategorie Sicherheit ausgezeichnet. Road Database, automatisch erfasste, hochpräzise Streckendaten, erhielt den 2. Preis in der Kategorie Vernetzung. Ebenfalls in der Kategorie Vernetzung landete das Holistic Connectivity Fahrzeug auf dem 3. Platz der Auszeichnung.

MK C1 – dynamischer und effizienter bremsen durch Integration

Das Fahrzeug wird zu einem Teil des Internets – es wandelt sich von einem geschlossenen zu einem offenen System. © Continental AG
Mit der MK C1 hat Continental ein elektronisches Bremssystem entwickelt, das dynamischer, leichter und kompakter als herkömmliche Bremssysteme ist und ebenso die Anforderungen an ein regeneratives Bremssystem erfüllt. Mit bis zu 50 Prozent mehr Bremskraft für Fahrerassistenzsysteme wie Notbremsassistenten, Adaptive Cruise Control und Fußgängerschutzsysteme hilft es durch kurze Bremswege Unfälle zu vermeiden und die Unfallschwere zu reduzieren. Die MK C1 ist die perfekte Antwort auf die Anforderungen der modernen Fahrzeuge. Durch die spezielle, neuartige und kompakte Konstruktion sind die Funktionen der Bremsbetätigung, des Bremskraftverstärkers sowie des Regelsystems (ABS, ESC) in einem gewichteinsparenden Bremsmodul, von bis zu 30 Prozent gegenüber einem konventionellem Bremssystem, zusammengefasst.

„Mit einer hervorragende Leistungsdichte, optimaler Wirtschaftlichkeit und größtmöglichem Komfort wird die MK C1 optimal zukünftigen Anforderungen für die persönliche Mobilität gerecht,“ erklärt Felix Bietenbeck, Leiter des Geschäftsbereiches Vehicle Dynamics in der Division Chassis & Safety bei Continental, und ergänzt: „Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung, die auch die tolle Leistung des Teams honoriert, das an diesem Produkt mit entwickelt hat.“

Road Database – der sechste Sinn fürs Fahrzeug

Mit der Road Database präsentiert Continental eine innovative Lösung, um Fahrerassistenzsysteme mit hochpräzisen Streckeninformationen zu versorgen. Die Grundidee dahinter: Road Database nutzt Informationen aus Fahrzeugsensoren von verschiedenen Fahrzeugen und setzt diese im Backend zu einem maschinenlesbaren Bild der Straße zusammen. Das System ist je nach Einsatzzweck als Ergänzung oder Alternative zu konventionellen digitalen Straßenkarten gedacht.


Bei der MK C1 sind die Funktionen der Bremsbetätigung, des Bremskraftverstärkers sowie des Regelsystems in einem Modul zusammengefasst © Continental AG

„Mit den von der Continental Road Database bereitgestellten Daten können Assistenzsysteme vorausschauender, komfortabler und sicherer fahren“, erklärt Jürgen Schweiger, Segmentleiter in der Continental Geschäftseinheit Intelligent Transportation Systems. „Je mehr Fahrzeuge und Hersteller das System nutzen, umso präziser und aktueller werden die zur Verfügung gestellten Informationen. Die Auszeichnung mit dem CLEPA Award zeigt besonders, wie wichtig dieses Thema für eine zukünftige intelligente Mobilität ist.“

Holistic Connectivity Fahrzeug - das vernetzte Fahrzeug der Zukunft

Das Fahrzeug wird zu einem Teil des Internets – es wandelt sich von einem geschlossenen zu einem offenen System. Dieser Trend beeinflusst eine ganze Reihe unterschiedlichster Systeme und Technologien, von der Fahrzeugelektronik über vernetzte Dienste bis hin zur Analyse von Big Data. Mit dem Holistic Connectivity Fahrzeug zeigt Continental, wie das vernetzte Fahrzeug der Zukunft gestaltet werden kann. Es bietet mit kontextbasierten Diensten, einer intuitiven Mensch-Maschine-Schnittstelle und einer IP-basierten Netzwerkarchitektur Einblicke in Technologien und Dienste für das vollständig vernetzte Fahrzeug.

Mit der Road Database von Continental werden Assistenzsysteme mit hochpräzisen Streckeninformationen versorgt und können vorausschauender, komfortabler und sicherer fahren. © Continental AG

„Es freut mich besonders, dass ein so umfassendes Thema von der Jury Anerkennung gefunden hat, denn für das vollständig vernetzte Fahrzeug muss die gesamte Technologie in und über das Fahrzeug hinaus neu durchdacht werden: von der Mensch-Maschine-Schnittstelle bis hin zur Cloud. Bei Continental nennen wir das Holistic Connectivity“, so Alexander Klotz Leiter R&D in der Division Interior, Continental.

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