2017_11_03_EICMA_Motormanagement_M4L

„Air Module Engine Control Unit“ in der Version M4L

© Continental AG

Sauberes Motormanagement: Continental macht Motorräder fit für die Zukunft

  • Neueste Generation von Komplettlösungen zur Motorsteuerung ist serienreif 
  • Technische Miniaturen bringen maximale Effizienz 
  • Motorräder sind gut vorbereitet auf Euro 5


Regensburg, 3. November 2017. Mit einem hochmodernen Motormanagement durch Bauteile, die bei minimalen Abmessungen eine maximale Effizienz erreichen, macht Continental motorisierte Zweiräder fit für die Zukunft. Dabei bieten die Spezialisten für Motorsteuerungssysteme flexible Lösungen an, die individuell auf die Anforderungen der globalen Märkte abgestimmt werden können.

Saubere Motorsteuerung

Die „Air Module Engine Control Unit“ beispielsweise ist ein solches Bauteil. Als Version „M4L“ zunächst für Einzylinder-Viertakt-Motorräder und -roller von 50 bis 250 Kubikzentimeter Hubraum entwickelt, kommt dieser Drosselklappenstutzen mit integrierter Motorsteuerelektronik, Aktuatorik und Sensorik ohne aufwändige Verkabelungen aus. Minimales Gewicht, kleinste Abmessungen und eine breite Effizienz kennzeichnen diese Motorsteuerung, die selbst auf engstem Raum höchste Funktionalität bietet. Schon heute unterschreitet dieses Motormanagement-System die für 2020 in Europa erwartete Abgasnorm Euro 5 sowie die Anforderungen der globalen Märkte.

Minimalistische Einspritzpumpe

Ein weiterer Baustein für einen effizienten Motorlauf ist die „Fuel Supply Unit“ (FSU), zunächst entwickelt für Einzylinder-Viertaktmotoren bis 150 Kubikzentimeter Hubraum. Diese elektronisch gesteuerte Kolben-Einspritzpumpe arbeitet extrem reibungsarm und gibt sich in ihrer äußeren Wahrnehmung „flüsterleise“. Damit hat sie ein klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber konventionellen Pumpen.

Die FSU liefert ohne zusätzlichen Regler einen konstanten Druck unter allen Betriebsbedingungen und in allen Geschwindigkeitsbereichen. So gewährleistet sie nicht nur eine äußerst gleichmäßige Leistungsabgabe, sondern ermöglicht auch einen optimierten Kraftstoffverbrauch. Ihr Leichtgewicht, die geringen Abmessungen und die zuverlässige Mechanik sorgen dafür, dass die Pumpe in nahezu jeder Position eingebaut werden kann.

Continentals "Fuel Supply Unit (FSU)" für Motorräder © Continental AG

Alle Komponenten zum modernen Motormanagement von Continental lassen sich durch ihren modularen Aufbau individuell konfigurieren und in Motoren unterschiedlicher Leistungsklassen integrieren. „So können wir schnell und flexibel sowohl auf die Bestimmungen der globalen Märkte als auch auf die spezifischen Anforderungen unserer Kunden weltweit reagieren“, erläutert Torsten Bellon, verantwortlich bei Continental für Engine Management Systeme im Bereich 2-Wheeler & Powersports, das große Spektrum der kleinen Bauteile.

Continental kann auf eine langjährige Präsenz im globalen Markt für elektronische Motorenkomponenten, Sensoren und Steuersysteme zurückblicken. Individuelle, spezifische Lösungen liefern einen breit gefächerten Einsatzbereich. Die hohe Flexibilität der Systeme ermöglicht es, sowohl spezifische Anforderungen der Kunden an die Funktionalität zu erfüllen als auch die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen der internationalen Märkte zu berücksichtigen.

Pressekonferenz Dienstag, 7. November 2017, 12.45 bis 13.15 Uhr

Continental präsentiert die hochmodernen Motor- und Abgasregelsysteme vom 7. bis 12. November in Mailand anlässlich der internationalen Motorradmesse EICMA in Halle 15, Stand S27. Vorab-Informationen gibt es auf der Pressekonferenz am 7. November von 12.45 bis 13.15 Uhr am Continental-Stand. Mit dabei sind weitere wegweisende Motorrad-Technologien von Continental wie Fahrerassistenzsysteme, Getriebe- und Fahrwerkssteuerung sowie Reifenneuheiten für die nächste Saison. Vor Ort werden Continental-Experten dieser Sparten für Fragen zur Verfügung stehen.

Kontakt

Sebastian Fillenberg

Dr. Sebastian Holzwarth Pressesprecher 2-Wheeler & Powersports Telefon: +49 941 790-92233 E-Mail: