ContiLogger

Beim ContiLogger vereinen sich Hardware, Software und Manpower zu einem individuellen Beratungsansatz.

© Continental AG

Continental treibt Entwicklung digitaler Lösungen für Bau- und Bergbaubranche voran

  • Vorstand Duensing: „Baustelle der Zukunft funktioniert nicht ohne digitalen Mörtel.“
  • Weltpremiere: ContiLogger ermöglicht optimierte Streckenführung und perfekt abgestimmten Reifeneinsatz
  • Effizient und sicher: Fern- und Zustandsüberwachungen von Fördergurtsystemen
  • Luftfedertechnologie mit integriertem Sensor sorgt für mehr Sicherheit und Effizienz
  • Mit modularem Fahrerarbeitsplatz können sich Fahrer auf das Wesentliche konzentrieren
  • Kamerasystem ProViu 360 bietet Rundum-Überblick jetzt in HD-Qualität
  • NOx-arme und effiziente Abgastechnik für saubere Mobilität


Hannover, 24. Januar 2019. Das Technologieunternehmen Continental treibt die Entwicklung digitaler Lösungen für die Bau- und Bergbauindustrie der Zukunft aktiv voran. „Die effiziente und sichere Baustelle der Zukunft funktioniert nicht ohne digitalen Mörtel. Vernetzte und intelligente Baufahrzeuge und -maschinen sind elementare Bausteine für schnellere, sichere und vor allem effizientere Prozessabläufe auf Baustellen“, erklärt Hans-Jürgen Duensing, als Mitglied des Continental-Vorstands unter anderem für den Bereich Off-Highway verantwortlich, und weist gleichzeitig darauf hin: „Baustellen sind der Anfang zukünftiger Mobilität. Straßen müssen gebaut, Schienen verlegt, land- und forstwirtschaftliche Wege erschlossen oder Fabriken errichtet werden. Deshalb sind die Bau- und Bergbaubranche Schlüsselindustrien, die aus unserer heutigen und künftigen Welt nicht wegzudenken sind“. In der Zeit vom 8. bis 14. April 2019 stellt Continental ihre aktuellen Innovationen, technologischen Entwicklungen und Dienstleistungen auf der bauma, der internationalen Weltleitmesse für Baumaschinen, in München (Halle C5.403) vor.

Beim ContiLogger vereinen sich Hardware, Software und Manpower zu einem individuellen Beratungsansatz. © Continental AG

Im Fokus des Technologieunternehmens stehen Technologien, mit denen Fahrer und Flottenmanager sowie Betreiber von Baustellen, Stein-, Sand- oder Kiesbrüchen messbar ihre Produktivität steigern können. Vorausschauende Wartungskonzepte für mehr Betriebssicherheit, Lösungen zur Reduzierung von Ausfallzeiten sowie die Steuerung von Fahrer und Flottenmanager durch die Informationsflut zählen ebenso zum Portfolio. Sensoren, die elementare Komponenten in Maschinen und Fahrzeugen überwachen, bereiten dafür den Boden. Mit Assistenzsystemen und Lösungen zur Umgebungsüberwachung bedient das Unternehmen den Trend zur Vollautomatisierung der Fahrzeuge und Maschinen.

Dank der Empfehlungen der Continental Field Engineers können Sicherheit und Produktivität gesteigert, während Kosten und Reifenverschleiß reduziert werden. © Continental AG

Die Kunden profitieren davon, dass Continental komplette Systemlösungen aus einer Hand liefert. Beginnend bei dem Know-how für Bauteile wie Reifen und Luftfedern, über die Sensoren, die diese überwachen, und die Elektronik, die Software-Programmierung und Konnektivitätslösungen zur Verarbeitung der Daten bis zur Flottenmanagementsoftware oder dem Fahrerarbeitsplatz, wo die Daten aufbereitet und dargestellt werden. So entstehen umfassende, wegweisende Lösungen für effiziente Prozesse, ein sicheres Arbeitsumfeld und ein effektives Maschinenhandling in der Bau- und Bergbauindustrie.

Reifen-, Fahrzeug- und topografische Daten decken Optimierungspotenziale bei Reifeneinsatz, Beladung und Streckenführung auf. © Continental AG

Optimierte Streckenführung und perfekter Reifeneinsatz

Ob EM-Master für Radlader, RDT-Master für Starrrahmenmuldenkipper oder Conti CrossTrac für LKW – Continental zeigt auf der bauma ihr breites Reifenportfolio für unterschiedliche Anwendungen auf der Baustelle, in der Stein-, Sand- oder Kiesgrube. Mit einem neuen Beratungskonzept ContiLogger vereint Continental außerdem Reifen, Hardware, Software und Daten zu einem innovativen Serviceansatz. Dazu nutzt das Technologieunternehmen verschiedene Komponenten, um Daten wie Reifendruck, -temperatur sowie Fahrzeug- und topografische Daten in realer Anwendung zu erfassen. Mit Hilfe der erhobenen Daten, die entweder einmalig durch den Continental Field Engineer ausgewertet oder kontinuierlich vom Anwender digital erfasst werden können, lassen sich Empfehlungen für optimierte Streckenführung, Beladung oder Reifeneinsatz ableiten. So können Nutzer nicht nur erkennen, ob ein Reifen überbeansprucht oder zu wenig ausgelastet ist und die Laufleistung der Reifen erhöhen. Sie können auch Betriebsabläufe so anpassen, dass die Gesamtproduktivität gesteigert wird.

Effizient und sicher – Fern- und Zustandsüberwachungen von Fördergurten

Im Bereich Fördergurtsysteme bleibt das Thema Service ein Schwerpunkt. Insbesondere mit Fern- und Zustandsüberwachungen sorgt Continental für ein sicheres und effizientes Arbeiten. Dabei überwachen Sensoren jede Bewegung des Fördergurts und inspizieren die Oberflächen oder die Integrität der Stahlkorde in Echtzeit. Datenbanken speichern die Informationen, Algorithmen werten sie aus und wissen, wann der Gurt Service benötigt. Continental schafft damit die Voraussetzung für neue Geschäftsmodelle wie beispielsweise Pay-per-Ton oder das vorausschauende Warten von Komponenten oder Systemen.

Smarte Luftfeder liefert verlässliche Aussagen über Druck-, Temperatur- und Höhenzustand

Ein neues Luftfedersystem mit integrierter Sensorik liefert permanent Auskunft über den Betriebszustand in Echtzeit. Das Tagesgeschäft der industriellen Anwendungen gewinnt durch die intelligente Luftfeder an Effizienz. Die Luftfeder kann nun präzise und verlässliche Aussagen über ihren Zustand bereitstellen, wie beispielsweise Druck, Temperatur und Höhenlage. Abläufe und Arbeitsprozesse werden somit einfacher und effizienter – insbesondere im Bereich der Steuerung und Kontrolle.

Luftfedern von Continental reduzieren wirkungsvoll Vibrationen. Zukünftig gibt die Luftfeder dank integrierter Sensortechnologie Auskunft über Druck, Temperatur und Positionierung. © Continental AG

Digitales Kamerasystem mit HD-Qualität entlastet Fahrer

Continental zeigt auf der bauma die zweite Generation des Surround View Systems ProViu 360. Das digitale Kamerasystem, das bei der Vermeidung von Unfällen und Zwischenfällen unterstützt, liefert nun erstmals Bilder in HD-Auflösung. Die Auflösung der Kameras hat sich dabei sogar verdreifacht. In Bau- und Bergbaufahrzeugen entlastet das System den Fahrer: Es zeigt ihm alle wichtigen Daten übersichtlich auf einem Display an. Möglich wird dies durch vier Megapixel-Kameras und ein weiterentwickeltes Steuergerät. Die neue Generation des ProViu 360-Systems liefert nicht nur Darstellungen aus der Vogelperspektive. Das digitale Kamerasystem kann angepasst auf das jeweilige Anwendungsgebiet verschiedenste Tätigkeiten unterstützen. Es eignet sich also nicht nur für einen Rundum-Überblick, es kann auch beispielsweise zusätzliche Sensorinformationen vom Fahrzeug mit den Kamerabildern kombinieren sowie eigene Videoinformationen auswerten. Außerdem ist das System so konzipiert, dass es sich individuell den Kundenbedürfnissen entsprechend anpassen lässt. Der Produktionsstart des ProViu 360-Systems ist für 2020 geplant.

Überblick schaffen: ProViu 360 von Continental erstellt aus den Bildern von vier Fischaugenkameras eine virtuelle Vogelperspektive der Baumaschine. Die Bilder sind jetzt drei Mal schärfer als in der ersten Generation von ProViu 360. © Continental AG

Modularer Fahrerarbeitsplatz für sichere und effiziente Abläufe

Intuitive Bedienbarkeit und völlige Freiheit bei der Anordnung und Programmierung der verschiedenen Anzeigen und Bedienfelder zeichnen den modularen Fahrerarbeitsplatz (mFAP) von Continental aus – ein Fahrerarbeitsplatz, der sich in hohem Maße an die jeweiligen Anforderungen der Baufahrzeuge anpassen kann und so Vorteile für Fahrer und Hersteller gleichermaßen bietet. Der Fahrer bekommt auf den Displays nur die Informationen angezeigt, die er wirklich benötigt – auf Wunsch in seiner Muttersprache.

Dadurch wird er nicht unnötig abgelenkt und kann sich auf Straßenverkehr und die Arbeitsprozesse konzentrieren. So sinken auch das Unfallrisiko und ungeplante Ausfallzeiten der Fahrzeuge.

Das Konzept des modularen Fahrerarbeitsplatzes stellt die Bedürfnisse des Fahrers in den Mittelpunkt und lässt sich an die Erfordernisse des Einsatzbereichs anpassen. © Continental AG

NOx-arme und effiziente Abgastechnik für saubere Mobilität

Auf der bauma wird Continental zudem Lösungen für eine effiziente Abgastechnik in Baumaschinen vorstellen: Die Herausforderung liegt darin, die Abgasnachbehandlung schnell nach dem Motorstart auf eine wirksame Temperatur zu bringen – und dort zu halten. Sehr unterschiedlich sind jedoch die Rahmenbedingungen für die Integration von Katalysatoren und Filtern im Fahrzeug. Continental hat verschiedene Lösungswege entwickelt, mit denen sich weitere Fortschritte bei der NOx-Umwandlung erzielen lassen: die motornahe Platzierung sowie eine Architektur mit einer innovativen Verbindung aus Diesel-Eindüsung und elektrischem Heizelement vor dem Katalysator.

Hier finden Sie alle Informationen zur bauma

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Jochen Vennemann

Jochen Vennemann Manager External Communications ContiTech Telefon: +49 511 938-18024 E-Mail:

Oliver Heil

Oliver Heil Pressesprecher Commercial Vehicles & Aftermarket Continental Telefon: +49 69 7603-9406 Fax: +49 69 7603 88 9406 E-Mail:

Anika Hannig

Anika Hannig Pressesprecherin, Spezialreifen Telefon: +49 511 938-2533 Fax: +49 511 938-2570 E-Mail:

Simone Geldhäuser

Simone Geldhäuser Pressesprecherin Powertrain Telefon: +49 941 790-61302 E-Mail: