Surfvis 3D

Mit Surfvis 3D kann Continental den Kunden bereits in der Designphase unterstützen.

© Continental AG

Continental bietet Design- und Servicekompetenz für harmonisch gestaltete Fahrzeuginnenräume

  • Lasergravur und Silikon-Prägewalzentechnologien ermöglichen unendliche Designvielfalt
  • Surfvis 3D simuliert die Herstellung von Bauteilen bis ins kleinste Detail
  • Alle relevanten Materialprüfungen im eigenen Haus

Hannover, 7. Juni 2018. Die Sitze sind bequem und geben Halt, die Armlehnen bieten behaglichen Komfort, die Instrumententafel und die Türverkleidungen strahlen Eleganz und  Klarheit aus, ohne dabei kalt und nüchtern zu wirken. Alles passt zusammen, hier fühlt sich der Mensch wohl. Das Oberflächendesign stammt von Continental.

Denn Continental bietet seinen Kunden in der Automobilindustrie viel mehr als nur qualitativ hochwertige Oberflächenlösungen für den Fahrzeuginnenraum. Zahlreiche zusätzliche Design- und Servicelösungen ermöglichen es  den Automobilherstellern, sich von ihren Mitbewerbern abzuheben, ihre Attraktivität als Anbieter zu steigern und die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. So unterstützt Continental Fahrzeugentwickler und -designer von Anfang an dabei, den Innenraum zu gestalten und zu harmonisieren.

Die von dem Technologieunternehmen entwickelte Kombination von Lasergravur und Silikon-Prägewalzentechnologie ermöglicht eine unendliche Designvielfalt und sichert damit den Kunden Exklusivität und eine hohe Wertanmutung im Automobilinnenraum. Die Oberflächendesigner sorgen auch dafür, dass am Ende alle Bauteile – egal aus welchem Material – wie aus einem Guss wirken. Der rundum harmonisierte Automobilinnenraum steht am Ende des Entwicklungsprozesses.

Das Konzeptfahrzeug THE PIONEER bündelt die Oberflächenkompetenz von Continental im automobilen Kontext. © Continental AG

Trendscouts weltweit unterwegs

Die Trendscouts von Continental sind weltweit unterwegs und können den Kunden so Einblicke in die Designtrends von morgen gewähren. Immer im Fokus: die Trends der Automobilbranche. Die Designer von Continental stehen zudem permanent in einem kreativen Austausch in Dekornetzwerken und mit Hochschulen. Das alles fließt ein in den TrendCode, ein innovatives interaktives Tool, von dem sich Kreative, Designer und Kunden inspirieren lassen können. Dieses Tool unterstützt Kunden mit kreativen und innovativen Designideen.

Die Arbeit beginnt mit einer dreidimensionalen Narbentwicklung am Computer. Vom Echtlederdesign bis zu rein technischen Strukturen ist hier alles möglich. Per Lasergravur wird die Struktur vom Computer auf eine Mutterwalze aus hochfestem Kunststoff übertragen. Von dieser Positivform wird schließlich die Negativform der Testwalzen abgenommen. Damit werden die Muster geprägt, bis eines davon dem Kunden 100-prozentig gefällt.

Nun beginnt die Harmonisierung. Hierbei hilft die Oberflächensimulation Surfvis 3D. Dreidimensional simuliert sie die Herstellung von Bauteilen wie Instrumententafeln und Türverkleidungen bis ins kleinste Detail. Dadurch kann Continental den Kunden bereits in der Designphase unterstützen und ihm schnell ein Feedback geben, ob sich der gewünschte Entwurf realisieren lässt, wo Dünnstellen, Falten oder Narbverzüge auftreten können. Mit der Simulation lassen sich die Bauteile so optimieren, dass das bestmögliche Ergebnis erzielt wird. Das Simulationsprogramm kann sogar die Narbe selbst abbilden und ermöglicht so eine fotorealistische Darstellung der Oberflächen am späteren Bauteil.

Darüber hinaus kann Continental jede Narbe für jedes Bauteil in jeder Farbe gestalten. Dadurch ermöglicht es das Unternehmen, dass selbst unterschiedliche Materialien perfekt zusammenpassen.

Auch die Walzen für die Serienproduktion werden von einer Mutterwalze abgenommen. Die ist langzeitstabil und alterungsresistent. Dadurch können sich die Automobilhersteller darauf verlassen, dass sie immer wieder dieselbe Narbe in derselben Qualität bekommen; und das nicht nur während der Modelllaufzeit, sondern auch noch zehn oder 15 Jahre danach für das Ersatzteilgeschäft.

Darüber hinaus kann Continental alle relevanten Materialprüfungen im eigenen Haus ausführen. So sind die Labore für Oberflächenmaterialien in Hannover und Eislingen nach DIN EN ISO / IEC 17025 zertifiziert. Sie bescheinigt ihnen die gleiche Prüfkompetenz und Unparteilichkeit wie externen Laboren. Die hohe Prüfkompetenz ermöglicht es beispielsweise, Lösungen anzubieten, mit denen Fahrzeughersteller Gesetzesänderungen und höhere Kundenanforderungen bezüglich der Emissionen im Fahrzeuginnenraum begegnen können.

Gebündelte Design- und Materialkompetenz

„Mithilfe unserer Design- und Servicelösungen lassen sich optimierte Soft-Touch-Innenraumoberflächen verwirklichen, die gezielt die Emotionen der Kunden ansprechen, den Kern einer Fahrzeugmarke unterstreichen, ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und die ökologische Nachhaltigkeit fördern“, erklärt Ralf Imbery, Director Design, Digitalization, Innovation Management. „So entstehen spezifische Lösungen, die den Herstellern möglichst großen Zusatznutzen bieten, durch den sie gezielt auf die Wünsche und Bedürfnisse der Autokäufer im jeweiligen Marktsegment eingehen können. Das belegen auch unsere Konzeptfahrzeuge, die unsere gesamte Design- und Materialkompetenz im automobilen Kontext bündeln und die Zukunft schon heute erfahrbar machen.“