20170526 Weil in Japan Teaser
© Continental AG

Ministerpräsident Weil besucht Continental in Japan

  • Stephan Weil besuchte am 25. Mai Continental auf dem Testgelände in Asahi bei Tokyo
  • Technologieunternehmen arbeitet auf drei Kontinenten an der Mobilität der Zukunft
  • Enger Austausch zwischen internationalen Ingenieuren für automatisiertes Fahren

Tokyo, Japan, 26. Mai 2017. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil besuchte gestern im Rahmen seiner Japan-Reise Continental auf dem Testgelände in Asahi, knapp zwei Autostunden östlich von Tokyo. Auf einem rund drei Kilometer langen Rundkurs testet Continental dort unter anderem neue Brems- und Fahrerassistenzsysteme.

Er erwarte, dass automatisiertes Fahren Unfälle zu vermeiden und Staus zu reduzieren helfe. Deshalb habe man in Niedersachsen ein eigenes Testfeld eingerichtet. Es brauche dazu aber auch weltweit Testmöglichkeiten. Daher sei es gut, dass Ingenieure international zusammenarbeiteten, sagte Weil bei seinem Besuch des Continental-Testgeländes in Japan.

Wirtschaftsdelegation aus Deutschland bei Continental in Asahi bei Tokyo. © Continental AG

„Von der hochautomatisierten Autobahnfahrt, über automatisierte Spurwechsel bis hin zum vollautomatisierten Einparken – all dies entwickeln und testen wir auf den japanischen Testgeländen bei Tokyo und seit 2016 auch in Mombetsu im Norden von Japan. Japan will als eines der ersten Länder hochautomatisiertes Fahren auf die Straße bringen, dabei kann Continental unterstützen“, erklärte Berthold Wolfram, Leiter von Continental in Japan anlässlich des Besuchs des Ministerpräsidenten.

Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil besuchte gestern im Rahmen seiner Japan-Reise Continental auf dem Testgelände in Asahi. © Continental AG

Ministerpräsident Stephan Weil begleitete im Rahmen seines Besuchs eine Testfahrt mit dem speziell an die japanischen Verkehrsanforderungen angepassten Prototypen für das hochautomatisierte Fahren. Bei solchen Autos kann der Fahrer das Lenkrad zum Beispiel bei einer Autobahnfahrt aus der Hand geben und die Füße von den Pedalen nehmen. Ein Hochleistungsrechner übernimmt dann mit Hilfe einer Reihe von Kameras, Radar- und Lasersensoren in der Zwischenzeit die Fahraufgabe. Erst nach Aufforderung der Fahrzeugelektronik muss dann der Fahrer die Kontrolle wieder selbst übernehmen. Stephan Weil konnte sich während der Testfahrt mit Berthold Wolfram über die international laufende Entwicklung zum automatisierten Fahren unterhalten.

Damit das automatisierte Fahren in Zukunft auch in immer mehr Fahrsituationen und Fahrzeugen möglich ist, arbeiten bei Continental über 1.300 Entwickler in Europa, USA, China und Japan am automatisierten Fahren. Der enge Austausch über Landesgrenzen hinweg und Tests in allen Regionen sind wichtig, damit Fahrzeughersteller die Technik angepasst an die lokalen Besonderheiten Schritt für Schritt in die Serienproduktion bringen können.

Continental in Japan

Continental begann seine Geschäftstätigkeit in Japan bereits im Jahr 1982. Inzwischen arbeiten in Japan rund 1.400 Mitarbeiter in Forschung, Entwicklung und in der Produktion des Technologieunternehmens an insgesamt 13 Standorten. So werden zum Beispiel in Hamakita elektronische Bremssysteme produziert. Die japanische Zentrale von Continental befindet sich in Yokohama. Continental entwickelt und produziert für japanische Hersteller Produkte und Systeme aus allen Unternehmensbereichen: Brems- und Fahrerassistenzsysteme, Reifen, Produkte aus dem Portfolio von ContiTech bis hin zu Komponenten für den Antriebsstrang und für die Fahrzeugvernetzung und Fahrerinformation.

Rund 1.400 Mitarbeiter beschäftigt Continental in Japan – u.a. in der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen. © Continental AG

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Enno Pigge

Enno Pigge Pressesprecher, Innovation & Technologie Telefon: +49 511 938-1622 E-Mail: