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Änderung der Prognose für das Geschäftsjahr 2018

  • Anpassung des Ausblicks: Reduzierte Umsatzerwartungen, Kostensteigerungen sowie Gewährleistungsfälle
  • Erwartete bereinigte EBIT-Marge mehr als 9 Prozent anstelle mehr als 10 Prozent
  • Umsatzerwartung für 2018 von rund 46 Milliarden Euro auf rund 45 Milliarden Euro angepasst
  • Organisches Wachstum weiterhin über Marktwachstum / Auftragseingang unverändert hoch

Hannover, 22. August 2018. Continental ändert ihren Ausblick für das Geschäftsjahr 2018. Grund dafür sind reduzierte Umsatzerwartungen, Kostensteigerungen sowie Gewährleistungsfälle. Trotz dieser Effekte rechnet das Technologieunternehmen weiter damit, schneller zu wachsen als seine relevanten Märkte. So entspricht die angepasste Umsatzerwartung einschließlich aller für das Geschäftsjahr 2018 erwarteten, negativen Wechselkurseffekte rund 45 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Umsatz 2017 wird das voraussichtliche organische Wachstum mehr als 4 Prozent betragen. Das Unternehmen rechnet 2018 mit einer bereinigten EBIT-Marge von mehr als 9 Prozent.

Die verringerte Umsatzprognose im aktuellen Geschäftsjahr ist im Wesentlichen auf zwei Entwicklungen zurückzuführen: Zum einen liegt das Erstausrüstungsgeschäft insbesondere in Europa und China in den Automotive-Divisionen sowie in der Division ContiTech unter den Erwartungen. Darüber hinaus führt in beiden Regionen ein nachfrageschwächeres Marktumfeld im Reifenbereich zu einer reduzierten Umsatzerwartung.

In Folge des hohen Auftragseingangs, der zum Halbjahr das Rekordniveau von mehr als 20 Milliarden Euro erreicht hat, erhöhen sich die Entwicklungskosten in der Automotive Group. Zusätzliche Belastungen resultieren zum einen aus Anlaufkosten in der Division ContiTech, zum anderen aus erhöhten Kosten im Antriebsbereich aufgrund der Umstellung auf Produkte und Systeme für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Das Unternehmen hat als Reaktion darauf Maßnahmen zur Senkung von Produktionskosten ergriffen. Darüber hinaus passt es seine geplanten Investitionen der geringeren Umsatzerwartung an.

Für das dritte Quartal rechnet Continental auf Konzernebene aus heutiger Sicht mit einem Umsatz in Höhe von rund 11 Milliarden Euro und einem bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) von mehr als 700 Millionen Euro. Das vierte Quartal wird von den aufgeführten Effekten ebenso beeinflusst werden.

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 ändert sich damit wie folgt:

  • Konzernumsatz: rund 45 Milliarden Euro (bisher: rund 46 Milliarden Euro). Hinweis: Negative Wechselkurseffekte in Höhe von rund 1 Milliarde Euro sind hierin berücksichtigt. Umsatzerwartung ohne Berücksichtigung der negativen Wechselkurseffekte: rund 46 Milliarden Euro statt bisher rund 47 Milliarden Euro.
  • Bereinigte EBIT-Marge: mehr als 9 Prozent (bisher: mehr als 10 Prozent)
  • Free Cashflow vor Akquisitionen (sowie vor Abfluss für die US-Pensionsdotierung): rund 1,6 Milliarden Euro (bisher: rund 2 Milliarden Euro)
  • Umsatz der Automotive Group: rund 27,5 Milliarden Euro (bisher: rund 28 Milliarden Euro) Hinweis: Negative Wechselkurseffekte von rund 500 Millionen Euro sind hierin inbegriffen. Umsatzerwartung ohne Berücksichtigung der negativen Wechselkurseffekte: rund 28 Milliarden Euro statt bisher rund 28,5 Milliarden Euro.
  • Bereinigte EBIT-Marge der Automotive Group: rund 7 Prozent (bisher: rund 8,5 Prozent). Die Gewährleistungsfälle werden das berichtete und das bereinigte EBIT in Summe mit 150 Millionen Euro belasten
  • Umsatz der Rubber Group: rund 17,5 Milliarden Euro (bisher: rund 18 Milliarden Euro). Hinweis: Negative Wechselkurseffekte von rund 500 Millionen Euro sind hierin inbegriffen. Umsatzerwartung ohne Berücksichtigung der negativen Wechselkurseffekte: rund 18 Milliarden Euro statt bisher rund 18,5 Milliarden Euro.
  • Bereinigte EBIT-Marge der Rubber Group: mehr als 13 Prozent (bisher: mehr als 14 Prozent)

Die übrigen Elemente der Prognose vom 2. August 2018 bleiben unverändert.

Continental wird am 8. November die Ergebnisse der ersten neun Monate 2018 veröffentlichen.



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