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© Continental AG

Unterwegs auf zwei Rädern: Assistenzsysteme von Continental sorgen für Sicherheit auf Motorrädern

  • Fahrerassistenzsysteme verbinden Sicherheit und Fahrvergnügen und werden als elektronischer Beifahrer unverzichtbar und zum wertvollen Begleiter.
  • Zukünftige Assistenzsysteme stehen bei der internationalen Motorradmesse EICMA 2017 in Mailand im Fokus.

Frankfurt am Main, 3. November 2017. Sicherheits- und Assistenzsysteme für Motorräder bestimmen immer mehr das Fahrgeschehen auf zwei Rädern und gehören heute bei vielen Maschinen zur Grundausstattung. Pionierarbeit leistete allen voran das Motorrad-ABS, das seit 2016 für neuentwickelte Modellreihen und seit Januar 2017 für alle neu verkauften Motorräder mit mehr als 125ccm Hubraum in der Europäischen Union Pflicht ist. Heute greift serienmäßig eine große Zahl weiterer „Assistenten“ regelnd ein, noch bevor kritische Situationen überhaupt entstehen. Angesichts einer immer komplexeren Motoren- und Fahrwerkstechnik gewinnen elektronische Beifahrer zunehmend an Bedeutung – und sind aus vielen Hightech-Motorrädern schon jetzt nicht mehr wegzudenken. Welche Assistenzsysteme in Zukunft die Richtung angeben, zeigt Continental vom 7. bis 12. November auf der internationalen Motorradmesse EICMA in Mailand.

Der intelligente Tempomat mit Abstandsautomatik sorgt für mehr Sicherheit, indem er die Geschwindigkeit und den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Verkehr konstant hält. © Continental AG

Die ABS-Bremssysteme sind das beste Beispiel für ein unauffälliges, effizientes Arbeiten mit hohem Wirkungsgrad. Continental entwickelt und produziert diese seit über zehn Jahren für Motorradhersteller weltweit. Dabei können die Ingenieure von Anfang an auf die jahrzehntelange Erfahrung aus dem Pkw- und Nutzfahrzeugbereich in Sachen Bremsen und Sensoren zurückgreifen und sie in ein breites Spektrum an Fahrerassistenzsystemen für Zweiräder einfließen lassen. Bei deren Entwicklung steht eine Besonderheit des Motorradfahrens weit oben: Die Assistenzsysteme bewahren die Freiheit des Fahrers. Ein Credo, dem auch die Ingenieure von Continental folgen: „Unsere Systeme unterstützen den Fahrer, ohne ihn zu bevormunden“, betont Tobias Butz, Projektleiter und Entwicklungsingenieur für ARAS (Advanced Rider Assistance Systems) bei der Continental Engineering Services.

Entlastung des Fahrers in allen Situationen

Als unauffälliger, aber effizienter Förderer des Aufmerksamkeits-Pegels erweist sich die Verkehrszeichenerkennung (Traffic Sign Assist). Sie registriert und signalisiert Tempolimits und Überholverbote und zeigt diese dem Fahrer an. Ebenso kann er mithilfe der Toten Winkel Überwachung (Blind Spot Detection) kritische Situationen beim Fahrspurenwechsel vermeiden. Der nach hinten blickende Radar erfasst hierbei den rückwärtigen Verkehr und warnt den Fahrer vor Objekten, die im toten Winkel des Spiegels sind. Die Analyse des vorausfahrenden Verkehrs per Kamera und/oder Radar in Verbindung mit den Funktionen der vorausschauenden Kollisionswarnung (Forward Collision Warning) oder dem Notbremsassistenten sorgt dafür, Auffahrunfälle mit schweren Folgen zu verhindern. Die Umfeldsensoren erfassen hierbei eine plötzliche Verringerung des Abstandes zum Vordermann in Sekundenbruchteilen, warnen den Fahrer oder können – sofern der Fahrer beide Hände am Lenker hat - sogar selbst eine notwendige Bremsung einleiten. Auch der intelligente Tempomat mit Abstandsautomatik (Adaptive Cruise Control) sorgt für mehr Sicherheit. Er hält nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Verkehr konstant ein.

Die Tote Winkel Überwachung kann kritische Situationen beim Fahrspurenwechsel vermeiden. © Continental AG

Der intelligente Scheinwerferassistent (Head Light Assist) nimmt dem Motorradfahrer die Arbeit ab, nach Einbruch der Dunkelheit zwischen Abblend- und Fernlicht hin- und herschalten zu müssen. Das System erfasst den vorausfahrenden und entgegenkommenden Verkehr und wechselt automatisch zur optimalen Beleuchtung ohne die anderen Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Nachhaltig für eine sichere Zukunft

Die Motorrad-Fahrerassistenzsysteme von Continental profitieren von den langjährigen Erfahrungen aus Forschung und Entwicklung für Pkw und werden nachhaltig dazu beitragen, „der ‚Vision Zero’ des Konzerns – einer Zukunft ohne Verkehrstote, Verletzte und Unfälle – einen großen Schritt näher zu kommen“, betont Tobias Butz.

Breites Spektrum an ABS-Systemen

Die leistungsstarke Bandbreite der ABS-Systeme von Continental reicht vom einfachen Ein-Kanal-ABS für Motorroller und kleine Maschinen über das Zwei-Kanal-ABS MK 100 bis zum MK 100 MIB – Motorrad-Integral-Bremssystem – für leistungsstarke Motorräder unterschiedlichster Segmente mit erweiterten Regelfunktionen wie ABS für den Sport- und Offroad-Einsatz, Kurvenbremsen oder eine Haltefunktion am Berg bei stehendem Motorrad ohne dauerhafte Bremsenbetätigung. Die jüngste Entwicklung, MK 100 MIB EVO, ist mit 1140 Gramm nochmals 500 Gramm leichter sowie kleiner als der Vorgänger.

Pressekonferenz Dienstag, 7. November 2017, 12.45 bis 13.15 Uhr

Continental präsentiert die Fahrerassistenzsysteme der Zukunft vom 7. bis 12. November in Mailand anlässlich der internationalen Motorradmesse EICMA in Halle 15, Stand S27. Vorab-Informationen gibt es auf der Pressekonferenz am 7. November von 12.45 bis 13.15 Uhr am Continental-Stand. Mit dabei sind weitere wegweisende Motorrad-Technologien von Continental wie Motor- und Abgasregelsysteme, Getriebe- und Fahrwerkssteuerung sowie Reifenneuheiten für die nächste Saison. Vor Ort werden Continental-Experten dieser Sparten für Fragen zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen unter www.continental-motorcycle.com.



Kontakt

Miriam Baum

Miriam Baum Externe Kommunikation Continental Chassis & Safety Division Telefon: +49 69 7603-9510 E-Mail: