Wolfgang Schäfer, CFO Continental

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Dr. Elmar Degenhart, Continental-Vorstandvorsitzender: 

„Wir freuen uns sehr über ein weiteres, ausgesprochen erfolgreiches Geschäftsjahr: Wir haben 2014 unsere Ziele erreicht.“

 „Man darf bei der Einordnung der Ergebnisse nicht vergessen, dass es teils ausgeprägte Wachstumsschwächen in Europa, Russland und Südamerika gab. Hinzu kamen erhebliche Währungskursschwankungen. Zusätzlich hat der „grüne Winter“ Ende 2014 das Geschäft mit Winterreifen in Europa negativ beeinflusst. Die Zugpferde für die Umsatzentwicklung waren erneut China und Nordamerika. Insofern ist der erzielte Gewinn nach Steuern von knapp 2,4 Milliarden Euro oder 11,88 Euro pro Aktie beachtlich.“

„Wir wollen die Dividende zum dritten Mal in Folge erhöhen und schlagen eine Auszahlung von 3,25 Euro je Aktie vor. Die Ausschüttungsquote beträgt damit 27,4 Prozent und liegt erneut leicht über Vorjahresniveau.“

„Bemerkenswert ist außerdem der starke Free Cashflow von mehr als zwei Milliarden Euro. Damit konnten wir die Netto-Finanzschulden auf den tiefsten Stand seit 2006 drücken.“

„Wir sichern unser künftiges Wachstum über kräftige Investitionen. 2014 haben wir gut 2 Milliarden Euro investiert. Das entsprach einer Quote von 5,9 Prozent. Wir wollen 2015 rund 6 Prozent unseres Umsatzes investieren.“

„Wir bauen unsere Position als eines der führenden Technologieunternehmen der Automobilindustrie aus. Ausgaben von rund 2,1 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung befeuern unsere Innovationskraft. Es gibt in der Branche nur wenige Unternehmen, die in diesen Dimensionen unterwegs sein können.“

„Wir setzen auf den weiter steigenden Bedarf an Mobilität und wachsender Nachfrage unserer Industriekunden. Das Produktionsvolumen von Fahrzeugen bis 6 Tonnen Gesamtgewicht dürfte auf 100 Millionen bis 105 Millionen Fahrzeuge steigen. Zudem wird die Ausstattung mit Elektronik und Software weiterhin sehr stark zunehmen, angetrieben durch wachsende Ansprüche der Endverbraucher sowie zunehmend strengere gesetzliche Vorgaben bei Sicherheit und Energieverbrauch. Unter anderem auf dieser Basis nehmen wir 2020 mehr als 50 Milliarden Euro an profitablem Umsatz ins Visier.“

„Unsere Kunden arbeiten – wie wir auch – konsequent an ihrer Profitabilität und Innovationskraft. Das bedeutet für uns kontinuierlich höchste Anstrengungen hinsichtlich Effizienz, Effektivität, und Innovationen. Und das alles auf Basis höchster Qualität. Denn: Qualität bringt Vertrauen – Vertrauen bringt Aufträge. Kurz gesagt: Wir müssen auf bereits hohem Niveau ständig besser und besser werden.“

„Wir wollen uns in den kommenden Jahren auf drei wesentliche Wachstumskräfte voll konzentrieren:

1.    Den massiven Ausbau unserer hohen Software-Kompetenz. Denn Software ist in unseren Augen das „neue Rad“ der Menschheit und unserer Industrie. Die Vorgänge rund um die Mobilität werden immer komplexer und stärker miteinander vernetzt. Diese Vorgänge müssen kontrolliert und sicher gesteuert werden. Dafür wird immer mehr Software benötigt werden. Kaum etwas bewegt sich künftig ohne Software.  

2.    Wir wollen in den für uns relevanten Technologiefeldern insbesondere bei unseren Kunden als ihr wegweisender und führender Technologiepartner wahrgenommen werden.

3.    Und wir wollen vor allem mit einer wegweisenden Unternehmenskultur der favorisierte Arbeitgeber für Menschen sein, die ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten mit uns zusammen voll entfalten und schnell wachsen wollen.“

 „Der Start in das Jahr 2015 verläuft erfreulich und bestätigt unsere Erwartungen für das Gesamtjahr.“


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Wolfgang Schäfer, Continental-Finanzvorstand:

 „Unser Zinsergebnis hat sich gegenüber 2013 um mehr als eine halbe Milliarde Euro auf minus 265 Millionen Euro verbessert.  Diese positive Entwicklung ist insbesondere auf die vorzeitige Rückzahlung von vier 2010 emittierten Anleihen und deren teilweise Refinanzierung durch deutlich zinsgünstigere Anleihen im Jahr 2013 zurückzuführen. Im laufenden Jahr gehen wir aufgrund der Kaufpreiszahlung für Veyance Technologies von einem negativen Zinsergebnis von rund 300 Millionen Euro aus. Wir planen zudem, einen Free Cashflow vor Akquisitionen von mindestens 1,5 Milliarden Euro zu erreichen.“

„Wir schaffen Wert. In den vergangenen fünf Jahren waren es kumuliert 6,1 Milliarden Euro. Es geht dabei um die Rendite, die wir über unsere Kapitalkosten hinaus bezogen auf das eingesetzte Kapital erzielt haben.“

„Der Eurokurs hat sich im Vergleich zu den Vorjahren deutlich abgeschwächt, das gilt insbesondere zum US-Dollar. Aus heutiger Sicht kann der Rückenwind aus positiven Wechselkurseffekten beim Umsatz etwa eine Milliarde Euro betragen. Der Einfluss auf den Umsatz kann also nennenswert sein.“

„Es gilt aber auch für 2015, dass unser Unternehmen grundsätzlich „natürlich gehedged“ ist, dass heißt, dass Währungskursveränderungen Umsatz und Kosten in gleicher Weise beeinflussen und damit unsere Marge durch die erwarteten Währungs-Veränderungen nicht wesentlich verändert wird.“