Intelligent Mobility
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Auf dem Weg zur intelligenten Mobilität

Continental und seine Projektpartner zeigen, was intelligente Vernetzung und Kommunikation in Echtzeit für den Straßenverkehr bedeuten: Mehr Sicherheit, mehr Komfort und mehr Effizienz.

Vernetzung und Echtzeitkommunikation sind die Stichworte, die immer wieder fallen, gerade wenn es um die mobile Zukunft geht. Bei Continental ist man sich sicher: Wenn man intelligente Fahrzeuge miteinander und mit ihrer Umgebung verbindet, wird sich das gesamte Gebiet der intelligenten Mobilität verändern.

Prämiertes Gemeinschaftsprojekt

Auf den Punkt gebracht: Die Digitalisierung bietet viele neue Möglichkeiten, das Fahren besser zu machen. Aus Sicht von Continental macht das Internet das Fahrzeug besser, denn Echtzeitkommunikation der Verkehrsteilnehmer mit anderen Fahrzeugen und der Infrastruktur sorgt für mehr Sicherheit, Komfort und Effizienz auf den Straßen. Ein aktuelles Beispiel, das diese These eindrucksvoll belegt: das Projekt zur Fahrzeugvernetzung „Echtzeitkommunikation über das LTE-Mobilfunknetz“. Continental arbeitet hier zusammen mit der Deutschen Telekom, dem Fraunhofer Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik (ESK) und Nokia Networks auf dem Digitalen Testfeld A9 – einem Abschnitt auf der Autobahn 9 zwischen München und Nürnberg – um die Verkehrssicherheit zu verbessern und Staus durch Mobilfunk-Technologie zu vermeiden. Beim Best-Practice-Wettbewerb, der vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie sowie der Initiative Intelligente Vernetzung veranstaltet wurde, hat das Gemeinschaftsprojekt den ersten Platz im Sektorenbereich „Verkehr“ belegt.

Fahrzeuge kommunizieren, um Unfälle und Staus zu vermeiden

Ganz konkret sieht das so aus: Fahrzeuge tauschen auf dem Digitalen Testfeld A9 Gefahreninformationen über das Long Term Evolution-Mobilfunknetz (LTE) aus. Dabei kommt Technologie zum Einsatz, wie sie der kommende weltweite Kommunikationsstandard 5G vorsehen könnte. Die Kommunikation erfolgt dabei erstmals nahezu in Echtzeit, da sich die Signallaufzeit zwischen zwei Fahrzeugen durch den Einsatz von sogenannten Cloudlets, das sind Einschubmodule an den Mobilfunk-Basisstationen, auf unter 20 Millisekunden reduziert.

Starke Partnerschaft bündelt Kernkompetenzen

Jeder der Projektpartner steht für eigene Kernkompetenzen, die er in das Projekt einbringt. Zusammen zeigen die Unternehmen, wie Echtzeitkommunikation zwischen Fahrzeugen und Infrastruktur zukünftig flächendeckend aussehen kann: Das LTE-Mobilfunknetz stammt von der Deutschen Telekom, Nokia steuert die „Mobile Edge Computing“-Technik bei, die in Kombination mit der vom Fraunhofer ESK entwickelten Positionsbestimmung die geringen Übertragungszeiten ermöglicht. Die von Continental entwickelte Schnittstelle zur Fahrzeugelektronik realisiert verschiedene Anwendungen, die das Fahren sicherer und komfortabler machen.

So geht es weiter mit der Fahrzeugvernetzung

Ein Nachfolgeprojekt rund um das Thema Fahrzeugvernetzung ist auch schon anvisiert: Continental, Deutsche Telekom, Fraunhofer ESK, Nokia Networks sowie erstmals die Management- und IT-Beratung MHP – A Porsche Company planen eine Fortsetzung der prämierten Kooperation. Unter dem Titel „Verkehrssicherheits- Applikationen, basierend auf Fahrzeugkommunikation via LTE und Mobile Edge Computing (MEC)“ verfolgen die Projektpartner das Ziel, weitere Anwendungen zu konzipieren, zu entwickeln und auf dem bereits etablierten Testfeld A9 zu erproben.

Weitere interessante Informationen zu diesem Thema mit Statements u. a. von Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Tim Höttges, CEO Deutsche Telekom, und Kathrin Buvac, Chief Strategy Officer Nokia Networks finden Sie hier:

Continental, Deutsche Telekom, Fraunhofer ESK und Nokia Networks zeigen erste Sicherheitsanwendungen auf dem „Digitalen Testfeld Autobahn“ A9 

Ausgezeichnetes Projekt zur Fahrzeugvernetzung: „Echtzeitkommunikation über das LTE-Mobilfunknetz“ gewinnt Best-Practice Wettbewerb