Vision Zero

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Mit Continental auf dem Weg zu Vision Zero

Die Vision Zero: Keine Verkehrstoten, keine Verletzten, keine Unfälle

Moderne Fahrzeuge, die mit Assistenz- und Sicherheitssystemen wie ABS oder ESC ausgestattet sind, helfen Unfälle zu vermeiden und so Menschenleben zu retten. Ihre maximale Wirkung können sie aber erst im Zusammenspiel mit dem Produkt auf die Straße bringen, das den direkten Kontakt zur Fahrbahn herstellt: dem Reifen.

Denn erst die Kombination von modernsten Fahrerassistenzsystemen mit Premium-Reifen versetzt Autofahrer in die Lage, das maximale Niveau an Sicherheit tatsächlich zu erreichen. Continental ist das einzige Unternehmen, das technologisch hochwertige Lösungen für beide Produktfelder aus einer Hand anbietet, und ist dadurch Wettbewerbern, die nur das eine oder das andere im Portfolio haben, einen wertvollen Schritt voraus.

Konkretes Beispiel: Das ABS muss sicherstellen, dass ein Fahrzeug in einer Notsituation beherrschbar und lenkbar bleibt und gleichzeitig dafür sorgen, dass das Reibpotenzial des Reifens optimal ausgeschöpft wird. Daher arbeitet Continental daran, das Potenzial und die Grenzen der Wechselwirkungen zwischen ABS-Regelung und unterschiedlichen Reifenspezifikationen noch besser herauszuarbeiten. Reproduzierbare Versuchsergebnisse für die Konzeptvalidierung konnten hierbei in der  AIBA-Testeinrichtung, einer vollautomatisierten Versuchshalle für Pkw-Bremsentests, gewonnen werden. Wie wichtig Continental Vision Zero ist, zeigt auch das Engagement bei der auf drei Jahre angelegten ‚Stop the Crash‘-Kampagne von Global NCAP. Global NCAP ist die weltweite Dachorganisation der neun regionalen/nationalen Verbraucherorganisationen (NCAPs) für die Bewertung der Sicherheitstechnologien von Neufahrzeugen. Vier Unfall-Vermeidungs-Technologien stehen im Fokus der Kampagne:

ESC > Elektronische Stabilitätskontrolle vermeidet Unfälle

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ESC gilt als eines der wichtigsten Systeme zur Vermeidung von Unfällen und als die bedeutendste technologische Neuerung in Sachen Fahrzeugsicherheit seit Einführung des Sicherheitsgurts.

Durch diese Anti-Schleudertechnologie konnten bereits zehntausende Leben gerettet werden. Gerät ein Fahrzeug auf trockener, nasser oder rutschiger Straße ins Schleudern, so wirkt ESC durch gezieltes Abbremsen einzelner Räder und Motoreingriff dem Ausbrechen des Wagens entgegen. Bei diesem System überwachen Sensoren kontinuierlich die Stabilität des Fahrzeugs. Das System greift innerhalb von Millisekunden aktiv ein, sobald die ESC-Elektronik eine Instabilität feststellt.

AEB > Automatischer Notbremsassistent schaut voraus

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AEB ist eine moderne Sicherheitstechnologie, die vor einer drohenden Kollision mit anderen Fahrzeugen oder Fußgängern schützt. Zahlreiche Praxisstudien – darunter ein aktueller Bericht des Insurance Institute for Highway Safety – in den USA belegen, dass sich die Zahl der eingereichten Versicherungsfälle durch AEB-Technologien um rund 35 Prozent reduzieren lässt. AEB-Systeme funktionieren durch vorausschauende Radar-, Lidar und Kamerasysteme – beziehungsweise eine Kombination aus diesen Sensoren – und vermeiden rasch und zuverlässig Kollisionen mit Fahrzeugen, Fußgängern oder anderen Hindernissen. Es gibt serienreife Lösungen für Fußgängerschutz, Stadt- und Autobahnverkehr.

Anti-lock brakes > Das Motorrad-ABS rettet Leben

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Jeder sechste Straßenverkehrstote in Brasilien und in der Europäischen Union ist Motorradfahrer. In Indien und China ist der Anteil noch höher. ABS kann für Motorradfahrer mehr Sicherheit bringen. Nach Angaben des Insurance Institute for Highway Safety in den USA ist der Anteil der Motorradunfälle mit tödlichem Ausgang bei Motorrädern, die mit ABS ausgestattet waren, um 31 Prozent niedriger als bei Beteiligung modellgleicher Maschinen ohne ABS. ABS wird für alle Motorradtypen – von Rollern über Mopeds bis hin zu geländetauglichen und schweren Maschinen – und in allen Märkten angeboten.


Tyre Safety > Reifendruck und Profiltiefe sind entscheidend

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Reifen sind die einzige Verbindung zur Straße. In kritischen Situationen entscheiden sie, ob ein Fahrzeug rechtzeitig zum Stehen kommt oder bei Kurvenfahrten in der Spur bleibt. In Untersuchungen verschiedener Reifenhersteller zeigt sich, dass mehr als die Hälfte aller Pkw ständig mit zu niedrigem Reifenfülldruck fahren. Das erhöht das Unfallrisiko. Das Sicherheitsniveau eines Pkw hängt stark von der Restprofiltiefe seines Reifens ab. Die weltweit gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe für Reifen beträgt 1,6 Millimeter. Lautet das Ziel maximale Sicherheit, ist das deutlich zu wenig. Deshalb empfiehlt Continental eine Mindest-Restprofiltiefe für Sommerreifen von drei und Winterreifen von vier Millimetern.