Eine Collage mit unterschiedlichen Verkehrsteilnehmern und Einflussfaktoren auf saubere Luft.

Themen dieser Ausgabe: Lösungen für saubere Luft, der Geschäftsbericht 2017 und vieles mehr.

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Continental Magazin Nr. 4: Lösungen für saubere Luft.

Faszination und Fakten: Das Continental Magazin zeigt Ihnen die Mobilität der Zukunft.

Wie lassen sich trotz immer mehr Verkehr Emissionen insgesamt senken? Wie wird industrialisierte Landwirtschaft grüner? Kann man motorisierten Zweirädern die Abgase austreiben? Und welche spannenden Initiativen rund um gute Luft gibt es weltweit von Nepal bis Schweden, von Peking bis San Francisco?


Hier ein Auszug aus Ausgabe 4.

Saubere Luft zum Atmen

Wie wir trotz steigendem Verkehrsaufkommen Emissionen senken können – viele technologische Lösungen sind schon heute da.

Woraus besteht eigentlich Luft? Nun, die allgemein anerkannte Zusammensetzung ist keine Naturkonstante, doch seit 350 Millionen Jahren sind die Hauptbestandteile weitgehend stabil: Es sind 78 Prozent Stickstoff, 21 Prozent Sauerstoff, außerdem noch etwas Argon, Kohlenstoffdioxid und anteilig einige andere Gase. Und das soll so bleiben! Deshalb sind viele Anstrengungen nötig, um CO2-Anteile, Stickstoffoxide und andere Emissionen wie beispielsweise Feinstaub weiter zu verringern –erfolgversprechende Innovationen gibt es genug.

Der Verkehr wächst

Als die ersten Autos Ende des 19. Jahrhunderts über die Straßen rumpelten, war individuelle Mobilität ein exklusives Gut – und wenigen, gut betuchten Bürgern vorbehalten. Erst am Fließband gefertigte automobile Meilensteine wie die Tin Lizzy von Ford, der Citroën 2CV oder der VW Käfer eröffneten die Möglichkeit, auch den Großteil der Bevölkerung zu mobilisieren. Je mehr Menschen sich ein Auto leisten konnten, desto mehr füllten sich die Straßen. Und mit zunehmendem Wohlstand wuchsen auch die Fahrzeuge selbst: Stärkere Motoren, größere Hubräume, steigende Benzinverbräuche und damit immer mehr Emissionen – all das spielte viele Jahrzehnte lang eine wenig beachtete Rolle.

Das Verkehrsaufkommen wächst. © Continental AG

Die Emissionen sinken – doch noch nicht genug

Erst mit den steigenden Treibstoffpreisen aufgrund der Ölkrise in den frühen Siebzigerjahren und mit der zunehmend verschmutzten Luft, die erstmals in vielen Städten zu Fahrverboten führte, stiegen Bewusstsein und Handlungsbedarf rund um den Klimaschutz. Schon damals führten technologische Innovationen zu einer deutlichen Entlastung: Die Produktionsstätten der Industrie wurden mit besseren Filteranlagen ausgerüstet und der Katalysator für Neufahrzeuge wurde z. B. in Deutschland 1984 Pflicht. Daraufhin verbesserte sich die Luftqualität in Deutschland derart, dass sämtliche Bundesländer in den 1990er-Jahren ihre Smog-Verordnungen abschafften. Doch wurde damit das Problem gelöst? Mitnichten. Denn in den Ballungszentren weltweit ist verschmutzte Luft ein großes Problem, das die Gesundheit von Millionen von Menschen gefährdet. Hinzu kommt der allgemeine Trend zu immer größeren Fahrzeugen wie zum Beispiel den SUV (Sport Utility Vehicles). Wie also können wir dem weltweiten Plus an Fahrzeugen und deren zunehmendem Gewicht ein Minus an Emissionen entgegenstellen? So viel ist klar: Um diesen Wettlauf zu gewinnen, müssen neue und vor allem praktikable Lösungen her.



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