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History of Continental AG
© Continental AG

Geschichte der Continental AG

1871
1914
  • 1871

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    Am 8. Oktober wird die Continental-Caoutchouc- und Gutta-Percha Compagnie als Aktiengesellschaft in Hannover gegründet. Im Stammwerk an der Vahrenwalder Straße werden unter anderem Weichgummiwaren, gummierte Stoffe und Massivbereifungen für Kutschen und Fahrräder hergestellt.


  • 1882

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    Das springende Pferd wird als Warenzeichen angemeldet.





  • 1892

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    Continental fertigt als erste deutsche Firma Fahrrad-Luftreifen – sogenannte Pneumatics.

  • 1898

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    Beginn der Produktion von profillosen Automobil-Luftreifen in Hannover-Vahrenwald.

  • 1900

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    Für das erste deutsche Luftschiff LZ 1 wird Continental-Ballonstoff zur Abdichtung der Gaszellen verwendet.

  • 1901

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    Ein erstmals Mercedes benannter Daimler-Wagen gewinnt auf Continental-Pneumatics sensationell das Automobilrennen Nizza-Salon-Nizza.

  • 1904

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    Als erste Firma der Welt entwickelt Continental Profilreifen für Automobile.

  • 1905

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    Continental produziert Nietengleitschutz-Reifen, die den späteren Spikes-Reifen ähneln. Das Bild zeigt ein Werbemotiv für Spikes-Reifen aus den 1960er Jahren.

  • 1908

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    Continental erfindet die abnehmbare Felge für Tourenwagen – eine beachtliche Neuerung, die Zeit und Kräfte beim Reifenwechsel sparen hilft

  • 1909

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    ​​​​​​​​​​​​​​Als erster Mensch überquert der Franzose Louis Blériot den Ärmelkanal in einem mit Continental-Aeroplanstoff bespannten Flugzeug.

    Im gleichen Jahr werden Proben der in den Bayer-Labors entwickelten Kautschuk-Synthese bei Continental erfolgreich vulkanisiert und erstmals zu Testreifen verarbeitet.

  • 1913

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    Die erste Ausgabe der Kundenzeitschrift „Echo Continental“ erscheint mit Beiträgen junger Autoren, u. a. Erich Maria Remarque und Künstlern wie Paul Kaufmann (alias Caspari).

  • 1914

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    Dreifacher Sieg für Daimler auf Continental-Bereifung beim Großen Preis von Frankreich.

1914
1945
  • 1914

    Continental zählt im Stammwerk rund 12.000 Beschäftigte

  • 1921

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    Zum 50. Jubiläum bringt Continental als erste deutsche Firma den Cord-Reifen auf den Markt. Das dabei verwendete Feinstoffgewebe löst das weniger geschmeidige Leinenvollgewebe ab. Die in diesem Jahr erstmals von Continental produzierten Riesenluftreifen verdrängen die bis dahin übliche Massivbereifung bei Nutzfahrzeugen.

  • 1926

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    Der Zusatz von Ruß verleiht den Reifen höhere Abriebfestigkeit, bessere Alterungsbeständigkeit und schließlich auch die charakteristische schwarze Farbe.

  • 1928/29

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    Fusion mit bedeutenden Betrieben der deutschen Kautschukindustrie zur Continental Gummi-Werke AG. Übernahme von Werken in Hannover-Limmer und im oben abgebildeten hessischen Korbach.

  • 1932

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    Unter der Bezeichnung Continental- Schwingmetall kommt eine Gummi-Metall-Verbindung auf den Markt, die eine stoß- und lärmdämpfende Motorlagerung ermöglicht.

  • 1935 - 40

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    Überwältigende Rennsporterfolge von Mercedes- und Auto-Union-Fahrzeugen auf Continental-Reifen. Vier aufeinanderfolgende Siege beim Großen Preis von Deutschland, vier Erfolge im nordafrikanischen Tripolis, drei in Italien und zahlreiche Geschwindigkeitsrekorde verhelfen Rennfahrern wie Caracciola, Rosemeyer und Stuck zu internationalem Ruhm.

  • 1936

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    Beginn der Reifenproduktion auf Kunstkautschukbasis.

  • 1943

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    Anmeldung des Patents für schlauchlose Reifen.

  • 1945

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    Schwere Bombenschäden in den Werken Hannover-Vahrenwald und Korbach. Bereits am 14. Juni erteilt die britische Militärregierung die Erlaubnis zur Wiederaufnahme der Produktion in den hannoverschen Betriebsstätten.

1950
1960
  • 1950

    Im Stammwerk gibt es rund 13.500 Beschäftigte. Der Jahresumsatz liegt bei 309 Millionen Deutsche Mark, was etwa 158 Millionen Euro entspricht.

  • © Continental AG
    Produktionsbeginn für Stahlcord-Transportbänder.

  • 1951 - 55

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    In enger Zusammenarbeit mit Daimler- Benz und Porsche gelingt es, an die großen Rennerfolge der Vorkriegszeit anzuknüpfen. Fahrer wie Karl Kling, Stirling Moss und Juan Manuel Fangio erringen in Fahrzeugen mit Continental-Reifen u. a. Siege bei der Carrera Panamericana 1952 und den Großen Preisen von Frankreich, England, Holland und Italien.

  • © Continental AG
    Neben konventionellen Reifen bietet Continental erstmals M+S-Reifen für den speziellen Einsatz im Winter an.

  • 1955

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    Als erstes Unternehmen entwickelt Continental Luftfederbälge zur Federung von Omnibussen und Lastkraftwagen. Continental nimmt als erste deutsche Firma die Produktion von schlauchlosen Reifen auf.

  • 1960

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    Beginn der Serienproduktion von Gürtelreifen.

1966
1987
  • 1966

    Continental beschäftigt rund 26.800 Mitarbeiter. Der Jahresumsatz liegt bei 1.1 Milliarde Deutsche Mark, was etwa 562 Millionen Euro entspricht.

  • 1967

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    Eröffnung der Teststrecke Contidrom am Rande der Lüneburger Heide.

  • 1971

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    Im Werk Korbach entsteht die größte europäische Produktionsstätte für technische Schläuche. Der gesamte Fertigungsbereich wird von Hannover dorthin verlagert.

  • 1972

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    Continental bringt den spikelosen Winterreifen ContiContact auf den Markt.

  • 1974

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    Als erster Hersteller liefert Continental im Extrusionsblasverfahren hergestellte Polyurethan-Faltenbälge an die europäische Kfz-Industrie.

  • 1976

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    In Northeim wird eine der größten europäschen Transportbandfertigungen in Betrieb genommen.

  • 1979

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    Mit dem Erwerb der europäischen Reifenaktivitäten der amerikanischen Uniroyal, Inc. schafft sich Continental eine breitere Basis in Europa (Foto: Werk Aachen).

  • 1983

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    Continental-Hydrolager – spezielle Lagerelemente zur Schwingungs- und Schallbekämpfung im Motorenbau – werden in Großserien für die Kfz-Industrie hergestellt.

  • 1985

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    Übernahme der Reifenaktivitäten des österreichischen Unternehmens Semperit.

  • 1987

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    Kauf des nordamerikanischen Reifenherstellers General Tire, Inc. Seit 2001 firmiert das Unternehmen als Continental Tire North America, Inc.

1988
2001
  • 1988

    Im Unternehmeen werden weltweit rund 45.900 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz liegt bei 7.9 Milliarden Deutsche Mark, was etwa 4.0 Milliarden Euro entspricht.

  • 1989-90

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    ​​​​​​​Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens mit der portugiesischen Mabor zur Produktion von Reifen in Lousado. 1993 erfolgt die vollständige Übernahme.

  • 1991

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    ​​​​​​​Verselbstständigung des Konzernbereichs Technische Produkte unter der Dachmarke ContiTech. Mit dem ContiEcoContact bringt Continental als erster Hersteller einen umweltschonenden Pkw-Reifen auf den Markt.

  • 1993

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    Die Mehrheitsbeteiligung am tschechischen Unternehmen Barum umfasst neben dem Werk für Pkw- und Nutzfahrzeugreifen in Otrokovice auch eine Handelsorganisation mit rund 50 eigenen Filialen.

    Einschließlich verschiedener Handelsgesellschaften wie der Vergölst verfügt Continental nun über mehr als 2.200 Reifenfach- und Franchisebetriebe.

  • 1994

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    Die Benecke-Kaliko AG wird in die Division ContiTech integriert. Produktionsschwerpunkte sind Kunstleder und Folien.

  • 1995

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    Aufbau der Division Automotive Systems zur Intensivierung des Systemgeschäfts mit der Automobilindustrie.

  • 1997

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    Continental präsentiert ISAD (Integrierter Starter Alternator Dämpfer), ein System, das Anlasser und Lichtmaschine im Fahrzeug in einem Aggregat kombiniert. Diese Schlüsseltechnologie ist Voraussetzung für Hybrid-Antriebssysteme, die deutlich zur Senkung des Kraftstoffverbrauchs und der Emissionen beitragen.

  • 1998

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    Erwerb des Bereichs Automotive Brake and Chassis eines weltweit tätigen amerikanischen Unternehmens. Kern ist die Alfred Teves GmbH, Frankfurt.

  • 1998 - 99

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    Ausbau der weltweiten Position bei Reifen in Argentinien, Mexiko, Südafrika und der Slowakei. Weitere Schritte auf dem Weg zur Internationalisierung von ContiTech in Brasilien, Chile, Mexiko und Ungarn.

  • 2000

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    ​​​​​​​Eröffnung des neu errichteten Werks für Pkw-Reifen im rumänischen Timişoara. Continental und Nisshinbo gründen ein Gemeinschaftsunternehmen (Continental Teves Corporation) auf dem Gebiet der Brems- und Fahrwerksysteme für den japanischen und koreanischen Markt.

  • 2001

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    ​​​​​​​Mit dem Erwerb des internationalen Elektronikspezialisten Temic verstärkt Continental die Aktivitäten im wachsenden Markt für Fahrzeugelektronik.

    (Foto: Werk Nurnberg)

2003
2014
  • 2003

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    Vorstellung des ContiSportContact 2 Vmax, dem weltweit ersten Straßenreifen, der für Geschwindigkeiten bis 360 km/h zugelassen ist. 









    © Continental AG
    Durch Gründung des Gemeinschaftsunternehmens Continental Sime Tyre in Malaysia stärkt Continental ihre Position bei Reifen im ASEAN-Raum und in Australien.

  • 2004

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    Übernahme der Phoenix AG. Durch die Zusammenführung von ContiTech und Phoenix entsteht der weltgrößte Spezialist für Kautschuk- und Kunststofftechnologie (Foto: Werk Ungarn).

  • 2006

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    Continental erwirbt das Automobilelektronik- Geschäft der amerikanischen Motorola, Inc. und erweitert ihre Aktivitäten unter anderem um den Bereich Telematik.

  • 2007

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    Mit Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an der slowakischen Continental Matador Rubber s.r.o. baut Continental ihre Marktpositionen in Zentral- und Osteuropa aus. Continental erwirbt die Siemens VDO Automotive AG und rückt damit unter die Top-Fünf der Automobilzulieferindustrie vor. Gleichzeitig wird die Marktposition in Europa, Nordamerika und Asien maßgeblich gestärkt.

  • 2008

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    Im Werk Nürnberg startet die Serienproduktion von Lithium-Ionen-Batterien zum Einsatz in Fahrzeugen mit Hybridantrieb.

  • 2009

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    In Shanghai wird die neue Asien-Zentrale und ein Forschungs- und Entwicklungszentrum eröffnet. Das Zentrum stellt einen weiteren wichtigen Meilenstein für das Wachstum des Unternehmens in China und Asien dar. Nach Vollzug des im Sommer 2008 veröffentlichten Übernahmeangebots wird die Schaeffler KG Großaktionär der Continental AG.

  • 2010

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    Der ContiSportContact™ 5 P kommt auf den Markt. Der neue Hochleistungs- Sommerreifen ist speziell für Sportwagen und Tuning-Fahrzeuge konzipiert.

  • 2011

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    Erwerb des Reifengeschäfts der indischen Modi Tyres Company Ltd. mit Produktionsstätten in Modipuram und Partapur. In Hefei, Provinz Anhui, wird das erste Reifenwerk in China eröffnet.







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    Start der Fertigung von Elektromotoren am niedersächsischen Standort Gifhorn.

  • 2012

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    Start umfangreicher Testfahrten zum Thema automatisiertes Fahren im USBundesstaat Nevada. Ein Testfahrzeug von Continental war 15.000 Meilen hochautomatisiert auf öffentlichen Straßen unterwegs – unfallfrei!

  • 2013

    Einführung des neuen Continental Markenauftritts auf der Jahreshauptversammlung der Aktionäre. 

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    Der ContiLifeCycle umfasst den Lebenszyklus von Continental Lkw-Reifen. Mit der weltweit einzigartigen Kombination aus Gummirecycling und Lkw-Reifen Runderneuerung hat Continental eine nachhaltige Lösung entwickelt, die die Lebensdauer des Reifens verlängert und die Kosten erheblich senkt.

  • 2014

    Erstmals werden weltweit mehr als 189.100 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt. Der Jahresumsatz liegt bei 34,5 Milliarden Euro.